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Über Iveco

Baureihen:
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Die im Jahr 1975 entstandene Lkw-Marke Iveco ist heute Teil von CHN Industrial. Unter diesem neuen, gemeinsamen Dach entstehen Bau- und Landmaschinen, Busse, Sonderfahrzeuge und eben die Lkw der Marke Iveco. Die Lkw-Produktion konzentriert sich im Wesentlichen auf Südamerika (Brasilien und Argentinien), auf Spanien und Italien. Hinzu kommt das Joint Venture mit Hongyan in China.

Einschließlich der Hongyan-Produktion produzierte Iveco im Jahr 2015 fast 73.000 Einheiten, was einem Rückgang von rund 10.000 Einheiten entspricht. Die gingen auf dem stagnierenden Lkw-Markt China verloren. Das Lkw-Programm für Europa fußt auf den drei Säulen Eurocargo, Trakker und Stralis. Der Eurocargo, längst ein erfolgreicher Klassiker im Verteilerverkehr, deckt den Bereich von 7,5 bis 18,0 Tonnen Gesamtgewicht ab und leistet zwischen 160 und 320 PS. Der Trakker setzt die Tradition von Magirus mit robusten und (teilweise) hoch geländegängigen Baufahrzeugen fort. Das Spektrum reicht lückenlos vom 4x2 bis zum 8x8, auch ein 8x6 ist lieferbar. Die Antriebsleistungen: 330 bis 500 PS.

Bleibt der Stralis, mit dem Iveco die Segmente nationale Transporte, schwerer Verteilerverkehr und Fernverkehr abdeckt. Aufgeteilt ist das Stralis-Angebot in die Varianten AD, AT und AS, was im Wesentlichen die Fahrerhausgrößen, aber auch die damit möglichen Motorkombination beschreibt. Zur Wahl stehen insgesamt drei Motorgrößen aus der Cursor-Reihe mit 8,7, 11,1 und 12,9 Liter Volumen. Die größte Variante gibt es nur unter den großen (breit, lang) AS-Kabinen.

Im Sommer 2016 hat Iveco die Stralis-Baureihe überarbeitet und bietet mit den New Stralis XP neue, verbrauchsoptimierte Fernverkehrsfahrzeuge an. XP steht in diesem Zusammenhang unter anderem für einen neuen Triebstrang, für zusätzliche elektronische Funktionen und für viele kleine Detailverbesserungen, die sich alle einem Ziel unterzuordnen haben: wenig Verbrauch, geringe Kosten, verbesserte Haltbarkeit. Die mit Euro 6 eingeführte Abgasreinigung „SCR-only“ oder – wie Iveco sie nennt – HI-SCR hat Iveco jetzt um eine Abgasrückführung (AGR) ergänzt, die ausschließlich im Teillastbereich arbeitet und maximal acht Prozent der Abgase nutzt. Diese AGR dient freilich nicht zur Abgasreinigung, sondern zur Verbrauchsoptimierung bei Teillast.

Hinzu kommen m New Stralis – wie die Baureihe jetzt heißt – neue Getriebe und im Fall XP eine extrem lange Achsübersetzung von 2,47 zu 1. Die neuen Getriebe laufen deutlich leiser, schalten schneller und sind für eine längere Lebensdauer ausgelegt. Da passt es trefflich, dass Iveco nicht nur die Effizienz der Motoren, sondern auch deren Kraftentfaltung ein wenig optimiert hat. Die maximalen Drehmomente setzen teilweise schon bei rund 900 Umdrehungen und auch darunter ein, die Versionen mit 420 und 480 PS schaffen 100 respektive 50 Nm mehr als zuvor. Kaum der Rede wert sind in diesem Zusammenhang die zusätzlichen zehn PS im Cursor 13, der jetzt 510 und 570 PS statt 500 und 560 PS leistet.

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