Nikola und Iveco machen Tempo Werk für klimaneutrale Lkw eröffnet

Foto: Matthias Rathmann 22 Bilder

Paukenschlag in Ulm: Als erster Lkw-Hersteller in Deutschland hat Iveco ein Werk zur Produktion von schweren Elektro- und Brennstoffzellen-Lkw eröffnet.

Das Lkw-Werk von Iveco in Ulm erlebt eine Renaissance. 2012 liefen dort die letzten Stralis-Modelle vom Band. Nun beginnt mit der Baureihe Nikola Tre dort eine neue Ära. Erstmals laufen dort nicht mehr Diesel-, sondern Null-Emissions-Lkw vom Band. Am Mittwoch gewährte Iveco mit seinem Joint-Venture-Partner Nikola aus den USA erstmals Einblicke in die neue Produktionsstätte.

Innerhalb von zwei Jahren haben Iveco und Nikola die stark automatisierte Fertigung in einer 25.000 Quadratmeter großen Halle aufgebaut, 14.000 davon sind Lager und Logistik vorbehalten. Ein vergleichbares, wenn auch etwas größeres Werk wollen die beiden Partner im Oktober in Coolidge im US-Bundesstaat Arizona eröffnen. Dort bauen Nikola und Iveco auf einem neu erschlossenen Gelände, nicht in einem Bestandswerk.

Foto: Matthias Rathmann
Werkseröffnung: Nikola-Chef Mark Russell (links) und Iveco-Chef Gerrit Marx.

Nicht nur die Geschwindigkeit, mit der die Partner ihre Produktion auf die Beine stellten, dürfte überraschen. Auch die Ankündigung, im selben Werk künftig Lkw mit zwei unterschiedlichen Antriebstechnologien zu fertigen, ließ die Besucher aufhorchen. Das Gemeinschaftsunternehmen Nikola Iveco Europe GmbH will dort gleichzeitig batterieelektrisch angetriebene (BEV) und Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lkw (FCEV) bauen. Synergien ergeben sich dadurch, dass beide Varianten dieselbe Plattform nutzen. Vom Turm hinter der Kabine, der die Wasserstoff-Flaschen beherbergt, abgesehen, gleicht der FCEV- optisch dem BEV-Lkw. Im ersten Schritt wird das Werk BEV-Lkw produzieren. Die Wasserstoff tankenden Geschwister folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

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