Der Verband der Automobilindustrie (VDA) zeichnet Volkswagen mit dem VDA-Logistik-Award 2023 für das Konzept MEB Batterielogistik aus. Was die Jury an der Siegerlösung beeindruckt hat.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat im Rahmen des Forums Automobillogistik in Herzogenaurach den VDA-Logistik-Award 2023 verliehen. Preisträger ist Volkswagen mit dem Konzept Batterielogistik für den Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB).
Blaupause für die Logistik im VW-Konzern
Zu den Pilotwerken von VW gehören das Werk in Braunschweig, welches Fahrwerkkomponenten wie Lenkungen, Batteriesysteme und Achsen entwickelt sowie fertigt, außerdem das Volkswagen Werk in Zwickau und das Stammwerk der Marke Škoda in Mladá Boleslav. Die drei Werke würden gemeinsam einen sowohl kostenoptimierten als auch Umwelt-effizienten und standardisierten Logistikprozess als Blaupause für alle Marken im Volkswagen Konzern schaffen, heißt es seitens des VDA. „Unser gemeinsames Batterielogistik-Konzept ist durch den Einsatz der Bahn als Hauptverkehrsträger und durch das automatisierte Be- und Entladen der Waggons sowohl nachhaltig als auch prozess- und kostenoptimiert“, erläutert David Strnad, Leiter Logistik der Marke Škoda, die maßgeblich am Konzept beteiligt war.
Weitere Finalisten waren Bosch und Schaeffler
Für VDA-Präsidentin Hildegard Müller zeigt der VDA-Logistik-Award „jedes Jahr erneut die eindrucksvolle Innovationskraft der Automobilindustrie“. Neben Volkswagen waren mit Bosch und Schaeffler noch zwei weitere Finalisten am Start. Beim Next Generation Transport Management von Bosch geht es um eine integrierte Plattform, in der Lieferanten, Werke und Logistikdienstleister eingebunden werden. Das Logistik-Team bei Schaeffler hat sich beim Projekt Transportation Data Cube damit auseinandergesetzt, welches Transportmittel und welche Transportroute am preisgünstigsten, zuverlässigsten, schnellsten und dabei möglichst klimaneutral ist.
