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trans aktuell-Symposium bei L.I.T.

Maximale Effizienz im Jumbo-Segment

Foto: L.I.T., Felix Jacoby

Worauf es im Volumentransport ankommt und welches das richtige Fahrzeugkonzept für welchen Einsatz ist, erläutert ein trans aktuell-Symposium am 18. September bei L.I.T. in Brake.

Volumen ist Trumpf: Für Jumbospeditionen zählt jeder Kubikmeter, sei es beim Transport von Bau- und Dämmstoffen oder leichten Automotive-Teilen. Mit dem richtigen Fahrzeugkonzept lassen sich die Logistikprozesse und Einsatzkosten optimieren. Doch welches Fahrzeug ist für welches Ladegut und welchen Einsatzzweck das richtige?

Antwort gibt ein trans aktuell-Symposium am 18. September beim Logistikdienstleister L.I.T. in Brake. Es steht unter dem Titel „Maximale Effizienz im Volumentransport“.

Vertreter namhafter Speditionen stellen ihre unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte vor und erläutern, worin die jeweiligen Vorteile mit Blick auf Verbrauch und Handling liegen. Abgerundet wird das Ganze durch Vorträge aus der Wissenschaft und Verladerschaft. Und wie bei jedem trans aktuell-Symposium können die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen des Gastgebers werfen und mehr über die erst 2015 bezogene neue Firmenzentrale von L.I.T. und ihre Besonderheiten erfahren.

Talk mit L.I.T.-Vorstand Fels und BGL-Chef Kottmeyer

L.I.T.-Vorstand Fokke Fels erläutert, wie sein Unternehmen mit Jumboverkehren erfolgreich gewachsen ist. Auch nimmt er im Anschluss gemeinsam mit Volumenspediteur Horst Kottmeyer aus Bad Oeynhausen, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) ist, an einem Logistik-Talk teil. Beide Unternehmer erläutern im Gespräch mit trans aktuell-Redakteurin Ilona Jüngst, wie sie Chancen im Volumensegment erkennen sowie dem Kosten- und Wettbewerbsdruck standhalten.

Craiss Spedition und Rehau als Verlader dabei

Wie sich Jumbospediteure auch neue Segmente erschließen können, berichtet Torsten Kurfiss, Bereichsleiter Volumentransport bei der Spedition Albert Craiss aus Mühlacker, die zusätzlich erfolgreich in der Kontraktlogistik Fuß gefasst hat. Eine wissenschaftliche Hinführung zum Thema Volumentransporte gibt es von Prof. Klaus-Peter Franke vom Fachgebiet Technische Logistik an der Technischen Hochschule Ulm. Und damit das Ganze ausgewogen ist, kommt auch die Verladerschaft zu Wort. Markus Klinger, Leiter Supply Chain Management EMEA beim Bau- und Automobilzulieferer Rehau aus Eltersdorf, erklärt, warum Industrie- und Handelskunden im Volumenbereich dringend ein Teilladungs-Netzwerk für Langgüter benötigen. Gunnar Stüber, Regionalmanager von Meyer & Meyer Transport Logistics in Osnabrück, wiederum berichtet, wie das Unternehmen erfolgreich Volumentransporte in seinem Wechselkoffernetzwerk abbildet.

Ultraleicht-Lkw vs. Jumbo-Hängerzug

Doch welche Fahrzeuge braucht es nun im Jumbosegment konkret? Es kommt darauf an – je nach Produktsegment und Kundenanforderung ergeben unterschiedliche Konzepte Sinn. L.I.T. beispielsweise betreibt eine der größten Ultraleicht-Lkw-Flotten. Bevor die Lkw-Maut auf 7,5 Tonnen gesenkt wurde, hatten diese Fahrzeuge einen besonderen Kostenvorteil, waren aufgrund der geringen Nutzlast aber auch auf ein sehr spezielles Produktsegment festgelegt. Inwiefern diese Fahrzeuge auch weiterhin ihre Vorzüge gegenüber einem klassischen Jumbo-Hängerzug haben, schildert Simeon Breuer, Geschäftsführer der L.I.T. Spedition.

Verlängerter Auflieger vs. 25-Meter-Lang-Lkw

Weitere innovative Volumenfahrzeuge sind die unterschiedlichen Lang-Lkw-Kombinationen, die aufgrund ihrer Tonnagebeschränkung auf 40 (beziehungsweise 44 Tonnen im Kombinierten Verkehr) zwangsläufig auf leichte Ware ausgelegt bleiben. Für welche Einsatzarten sich der verlängerte Sattelauflieger (Lang-Lkw Typ 1) eignet und in welchen Fällen der 25-Meter-Lang-Lkw die bessere Wahl ist, berichtet Volker Asche, Geschäftsführer von Logistik in XXL aus Braunschweig, der beide Varianten in seinem Fuhrpark einsetzt.

Lang-Lkw bei Elflein Spedition auf Nutzlast optimiert

Die Tonnagebeschränkung auf 40 Tonnen heißt aber nicht, dass es bei der langen Lang-Lkw-Variante bei 18 Tonnen Nutzlast bleiben muss. Durch gezielte Optimierungen bei Typ 5 hat die Elflein Spedition aus Bamberg sechs Tonnen zusätzliche Nutzlast rausgeholt. Wie sich dieses Fahrzeug, die Verantwortlichen bei Elflein sprechen vom rasenden Frankenwälder, bewährt, erläutert Marco Mirwald, Leiter Zentraler Fuhrpark bei der Elflein Spedition.

Am besten gleich Plätze sichern. Die Teilnahmegebühr beträgt 290 Euro (netto) pro Person. Rabatte gibt es für trans aktuell-Abonnenten, Dekra-Mitglieder und Mitglieder des Gesamtverbands Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN). Mehr Infos und Anmeldung unter eurotransport.de/tasymposien

Download Laden Sie hier den Flyer herunter. (PDF, 0,19 MByte) Kostenlos
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