Infoveranstaltung von BGL und Shell

Alles über den Einsatz von LNG

Foto: Matthias Rathmann

BGL und Shell laden am 24. Oktober in Berlin zu einer Roadshow zum Einsatz von LNG ein. Medienpartner ist trans aktuell.

Hohe Reichweiten, niedrigere Betriebskosten sowie geringere CO2- und Lärmemissionen sprechen für den LNG-Antrieb im Lkw. Eine Hürde ist der höhere Anschaffungspreis, die große Unbekannte ist der Wiederverkaufswert. Zumindest beim ersten Punkt gibt es Unterstützung durch die öffentliche Hand, die den Erwerb von LNG-Lkw mit 12.000 Euro durch Fördermittel unterstützt.

Um Flottenbetreibern aber noch detailliertere Informationen an die Hand zu geben, laden der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) und der Mineralölkonzern Shell am Mittwoch, 24. Oktober, in Berlin zu einer Roadshow mit dem Titel „Gas geben mit LNG“ ein. Die Veranstaltung in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg (Tiergartenstraße 15) beginnt um 13.30 Uhr und endet um 16 Uhr. Auch der Landesverband des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes (LBBV) lädt seine Mitglieder zu der Roadshow ein. Medienpartner ist der Fachtitel trans aktuell.

Dr. Norbert Salomon, Leiter der Abteilung Grundsatzangelegenheiten im Bundesverkehrsministerium (BMVI), geht in einem Vortrag näher auf die Fördermöglichkeiten des Bundes ein. Jens Pawlowski, Leiter der BGL-Repräsentanz in Berlin, und Jochen Momberger, Business Development Manager bei Shell, führen durch das Programm.

Meyer Logistik setzt bereits 20 LNG-Lkw von Iveco ein

Von Seiten der Lkw-Hersteller ist Volvo Trucks mit von der Partie. Die Logistikbranche wird durch das auf Frischelogistik spezialisierte Unternehmen Meyer Logistik vertreten, das im Berliner Raum seit rund zwei Jahren bereits 20 Iveco Stralis NP 400 einsetzt. Die betreffende Tankstelle hatte dort das Unternehmen Liqvis beigesteuert, das in den nächsten Jahren eine flächendeckende Tankstellen-Infrastruktur aufbauen will.

Doch auch Shell gibt buchstäblich Gas und hat Mitte September seine erste LNG-Tankstelle für Lkw in Betrieb genommen. Sie ist nach Konzernangaben bereits die siebte in Nordwest-Europa. „Weitere sollen zügig folgen; so zum Beispiel bis zu vier zusätzliche Stationen in Deutschland im Lauf der kommenden 18 Monate“, kündigt Shell an.

Steht ein Tankstellen-Netz zur Verfügung, tun sich Speditionen und Werkverkehre mit den Investitionen leichter. Nach dem Henne-Ei-Prinzip entscheiden sich Unternehmen vielfach nicht für diesen alternativen Antrieb, weil Tankmöglichkeiten fehlen. Umgekehrt scheuen Energieversorger den Aufbau von Tankstellen, weil noch zu wenige LNG-Fahrzeuge in Deutschland verkehren. Doch nun geht es hier deutlich voran. Laut Shell sind in Europa bereits rund 5.000 mit dem Flüssig-Erdgas LNG betriebene Lkw der Hersteller Iveco, Scania und Volvo Trucks unterwegs.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist lediglich eine Anmeldung bei Andreas Schmidt erforderlich, der zuständig für die Mitgliederbetreuung beim BGL ist. Die E-Mail-Adresse lautet andreas.schmidt@bgl-ev.de

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