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BMVI unterstützt Erwerb von CO2-armen Lkw

Großes Interesse am Förderprogramm

Foto: Thomas Küppers

Das neue Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) beim Erwerb von CO2-armen Lkw stößt auf großes Interesse.

22.08.2018 Matthias Rathmann

Nur etwa vier Wochen nach dem Start meldet das BMVI bereits 29 Anträge für 148 Lkw. Die Fördersumme beläuft sich auf zusammen 2,1 Millionen Euro. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bewertet den bisherigen Zuspruch als positiv. „Unser Förderprogramm kommt an“, erklärte er. Das Ziel des Programms sei klar: „Wir wollen Speditionen dabei unterstützen, auf umweltfreundliche spitsparende Lkw umzusteigen“ ergänzte er. Davon profitierten alle – Speditionen, Umwelt und Anwohner belasteter Straßen.

Besonders gefragt sind LNG-Lkw

Besonders gefragt sind Gasfahrzeuge – und hier wiederum Lkw, die mit dem Flüssigerdgas LNG betrieben werden. Unter den gemeldeten 148 Fahrzeugen sind 122 Gasfahrzeuge. Die 122 Gas-Lkw teilen sich in 85 LNG- und 37 CNG-Fahrzeuge auf. Bei den gemeldeten 26 Elektro-Lkw fallen fünf unter die Gewichtsklasse von 12 Tonnen, 21 auf die schwere Klasse ab 12 Tonnen.

Den Antrag stellenden Unternehmen winken Zuschüsse von 8.000 Euro für CNG-Antriebe, von 12.000 Euro für LNG-Antriebe und von 12.000 beziehungsweise 40.000 Euro (bis zwölf Tonnen beziehungsweise ab zwölf Tonnen) für Elektro-Antriebe. Je Unternehmen und Kalenderjahr gibt es maximal 500.000 Euro, das Programm hat ein Volumen von zehn Millionen Euro. Der gewährte Zuschuss darf 40 Prozent der Investitions-Mehrkosten nicht überschreiten. Voraussetzung ist auch, dass das Fahrzeug mindestens vier Jahre beim antragstellenden Unternehmen in Deutschland im Einsatz ist. Wichtig ist, dass Unternehmen ihre Anträge vor der verbindlichen Bestellung der Fahrzeuge stellen müssen.

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