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Ausbau der Infrastruktur für Erdgas-Lkw

Shell kündigt LNG-Tankstelle in Hamburg an

Foto: Shell

Shell will die Infrastruktur für verflüssigtes Erdgas (LNG) vorantreiben: Im September wird in Hamburg die erste LNG-Tankstelle des Mineralöl- und Erdgasunternehmens in Deutschland eröffnen. Weitere sollen "zügig folgen".

07.06.2018 Julian Hoffmann

Der Ausbau der Tankstellen-Infrastruktur für verflüssigtes Erdgas (LNG) läuft in Deutschland nur schleppend – allein auf dem Gelände von Iveco in Ulm und dem Betriebshof der Meyer Logistik in Berlin finden sich hierzulande Nachfüllstationen für den Kraftstoff, der im Vergleich zu Diesel Einsparungen bei den CO2- und Schadstoffemissionen von Lkw verspricht.

Shell aber will Abhilfe schaffen – nicht nur in Hamburg, auch andernorts in Deutschland plane man LNG-Tankstellen in Betrieb zu nehmen. Auch in Herstal in Belgien hat das Energieunternehmen jetzt eine Station für Lkw eröffnet.

Kapazitäten für 150 Lkw pro Tag

Die neue belgische Tankstelle an der E313 in der Grenzregion zu Deutschland verfügt laut Shell über vier Fahrspuren zur Betankung von konventionell angetriebenen Lkw mit Diesel und Adblue sowie zwei Spuren zur Betankung von LNG-Lastwagen. Die Kapazität des Erdgas-Speichers in Herstal liegt bei 3,5 Kilotonnen, damit können täglich bis zu 150 Lkw LNG tanken. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen“, erklärte Stijn van Els, Chef von Shell in Deutschland.

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