Trotz hoher Gaspreise: Die Elflein Spedition setzt auch weiterhin auf LNG und sieht vor allem in Bio-LNG eine Möglichkeit, um den CO2-Emissionen im Verkehr zu Leibe zu rücken.
Gemeinsam mit Vertretern ihres Automotive-Kunden BMW feierte eine Elflein-Delegation kürzlich die Eröffnung der 30. Shell-LNG-Tankstelle, die am Standort Rosenhof (Landkreis Regensburg) entstanden ist und sich gut in die Touren der Elflein-Lkw einbauen lässt. „Für Elflein bedeutet eine Ausweitung des LNG-Netzwerkes einen weiteren Schritt in Richtung Dekarbonisierung“ sagte Stefanie Kotschenreuther, Leiterin des Key Account Managements bei dem Transport- und Logistikunternehmen aus Bamberg, das bereits eine LNG-Flotte von mehr als 40 Scania-Fahrzeugen einsetzt.

„Allein für BMW sind wir mit 25 LNG-Lkw täglich im Einsatz. Mit jeder neuen LNG-Tankstelle können wir somit auch unser Netzwerk ausbauen und noch besser die Vorteile des Kraftstoffes für uns und unsere Kunden nutzen“, erklärt Geschäftsführer Rüdiger Elflein. An der neuen Shell-LNG Tankstelle mit einer Kapazität von rund 30 Tonnen können einer Mitteilung von Elflein zufolge täglich rund 200 LNG-Lkw an zwei Zapfsäulen auftanken.
100 Tonnen Bio-LNG gesichert
Mit Blick auf den Klimaschutz sieht Elflein vor allem bei Bio-LNG hohes Potenzial. Zusammen mit BMW hat sich das Unternehmen demnach eine Zertifizierung für den Bezug von 100 Tonnen Bio-LNG gesichert. Mit diesen 100 Tonnen könnten vier LNG-Fahrzeuge ein Jahr lang mit Energie versorgt werden – gleichzeitig würde der Ausstoß von 400 Tonnen CO2 vermieden. „Als innovatives Unternehmen setzen wir gerne auf verschiedene Ansätze für einen klimafreundlichen Transport. Daher ist die nächste Stufe, nämlich die Nutzung von Bio-LNG, für uns nur logisch“, sagt Firmenchef Elflein.