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Bahn als Rückgrat

Verbände fordern Zusammenspiel

Lkw Walter ist viel im KV unterwegs. Foto: Deutsche Bahn AG/Jochen Schmidt

Clecat fordert gemeinsam mit anderen Verbänden „Grüne Trassen“ für den Schienengüterverkehr. Ungehindert über Grenzen fahren.

Der europäische Spediteursverband Clecat hat gemeinsam mit Bahn- und Kombiverkehrsverbänden in der Corona-Krise „Grüne Trassen“ für den Schienengüterverkehr gefordert. Damit die Bahn eine führende Rolle als Rückgrat der Versorgung in Europa spielen könne, müsse es weiterhin genügend Infrastruktur- und Terminalkapazitäten geben. Auch wenn Angebote im Passagierverkehr reduziert würden, sei es dringend geboten, Trassenzuweisungen und Verkehrsmanagementzentren rund um die Uhr offen zu halten, betonten sie.

Werkstätten offen halten

Weiterhin sei es wichtig, dass alle Mitgliedstaaten - wie von der EU-Kommission vorgesehen – es dringend benötigtem Personal wie Lokführern oder Werkstattmitarbeitern ermöglichten, ungehindert die Grenzen zu überqueren. Es müsse gewährleistet sein, dass Reparaturwerkstätten und mobile Teams weiter arbeiten könnten, um Lokomotiven und Waggons am Laufen zu halten, ansonsten sei der Zusammenbruch des Schienengüterverkehrs unvermeidlich, warnten die Verbände. Die Werkstätten wüssten um ihre Verantwortung beim Schutz ihrer Mitarbeiter.

Unterbrechungen vermeiden

Verkehrsunterbrechungen sollten seitens der Mitgliedstaaten unbedingt vermieden und anstehende Umsetzungen neuer Regularien verschoben werden, so lange die Sicherheit dadurch nicht gefährdet wird. Einschränkungen auf dem nationalen Schienennetzen sollten nur noch in Abstimmung mit Bahnunternehmen und Infrastrukturmanagern der Nachbarregionen erfolgen, auch um zusätzliche Arbeit durch Umbuchungen zu vermeiden. Arbeiten an der Infrastruktur sollten den internationalen Güterverkehr möglichst nicht behindern, aber geplante oder laufende Projekte will man keinesfalls verschoben sehen. Dadurch werde keine Kapazität geschaffen.

Streichung der Trassenpreise

Zwar sei die Nachfrage auf der Schiene noch groß, sie werde aber nur mit zusätzlichen hohen Kosten bedient, unterstreichen die Verbände. Deshalb plädieren sie für eine Streichung oder zumindest Senkung der Trassen- und Energiepreise. Gebühren für kurzfristige Stornierungen oder Änderungen sollten gestrichen werden und eine Steuerbefreiung oder -streckung für Operateure wie Bahnunternehmen und Terminals sei angesagt.

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