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Zum 50. Bestehen: Strategie 2019

Digitalisierung und Angebotsausbau bei TFG

Foto: TFG Transfracht

Der Anbieter von Seehafenhinterlandverkehren Transfracht (TFG) setzt im Jahr seines 50. Bestehens auf neue Angebote für die Süd- und Westhäfen sowie eine digitale Auftragsabwicklung.

Bei ihrer "Strategie 2019" geht es der Bahntochter unter anderem um eine Verbesserung der Qualität der operativen Prozesse und Abläufe im Übergang Schiene zu Straße und andersherum. Demnach steuern beispielsweise seit Januar die Standorte Ulm und Kornwestheim ihr operatives Tagesgeschäft in eigener Verantwortung mit dem zentralen Auftragsmanagement der TFG am Standort Duisburg. Zudem erfolgte im Bereich der Zustelldisposition eine optimale Aufstellung mit mehreren Truckern.

Kommunikationsplattform unterstützt digitale Auftragsabwicklung

Nach eigenen Angaben stellt TFG außerdem mit der Kommunikationsplattform Catkin die Weichen für eine digitale Auftragsabwicklung. Damit können Fahraufträge elektronisch an Transportunternehmen oder direkt an die Fahrer übermittelt und verwaltet werden, die Meldungen zum Auftragsstatus werden dann per App gemeldet. Eine Geolokalisation ermöglicht zudem ein Echtzeit-Tracking des Lkw-Standortes. Zudem wurden laut dem Unternehmen aktuell einige Funktionen der Container-Buchungsplattform box2rail erweitert, etwa um eine neue Kapazitätsanzeige für den Lkw und die Schiene.

Auf der Vertriebsseite sieht die Strategie 2019 demnach eine aktive vertriebliche Erschließung des Nordens sowie den Aufbau von Kurzstreckenverkehren vor, um mehr Verkehre auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen. Zudem soll das Angebot in Richtung der Süd- und Westhäfen ausgebaut werden: Zum 10. Mai wird der Hafen Koper in Slowenien mit einem wöchentlichen Regelfahrplan und schnelleren Laufzeiten an die Region Österreich sowie Süddeutschland angebunden. Weiter geplant ist, Rotterdam in das Albatros-Express-Netzwerk von TFG zu integrieren.

„Damit streben wir an, die stetig wachsende Nachfrage nach Verkehren in Richtung der Westhäfen in diesem Jahr zu bedienen und unser Angebot für maritime Hinterlandtransporte auf weitere wichtige europäische Seehäfen auszudehnen“, erklärt Dr. Bernd Pahnke, Sprecher der Geschäftsführung TFG Transfracht.

Wie Transfracht mitteilt, wurde das Unternehmen mit dem Start des kombinierten Verkehrs im Hafen Hamburg 1969 gegründet. Im Jubiläumsjahr 2019 ist das Ziel, die 1.000.000 TEU-Marke zu knacken.

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