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Medien-Aktion des VVWL

VVWL informiert Öffentlichkeit über Frachtraummangel

Der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen (VVWL) lädt diesen Mittwoch Medien ein, um über die Themen Fahrer- und Frachtraummangel zu informieren. Ziel ist, die Bevölkerung auf einen drohenden Versorgungsengpass hinzuweisen.

„Das Thema muss endlich in die Bevölkerung kommen. Deswegen sprechen wir gezielt die Nicht-Fachmedien an, also Regional- und Lokalzeitungen und andere Medien, an“, sagt Marcus Hover, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbands Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen (VVWL). Nach seiner Ansicht ist den meisten Bürgern nicht bekannt, dass für das prognostizierte Wirtschaftswachstum „auch in den nächsten drei Jahrzehnten nicht genügend Laderaum zur Verfügung steht“.

VVWL-Vorsitzender Horst Kottmeyer, gleichzeitig Geschäftsführer des gleichnamigen Logistikunternehmens aus Bad Oeynhausen, werde den Medienvertretern daher in der VVWL-Geschäftsstelle in Düsseldorf Rede und Antwort stehen und den Fünf-Punkte-Plan der Verkehrs- und Wirtschaftsverbände gegen Logistikengpässe und Fahrermangel im Straßengüterverkehr vorstellen. Auch das Thema Brexit und die damit verbundenen Probleme für den Lieferverkehr werde Kottmeyer, dessen Unternehmen stark im Verkehr mit Großbritannien sei, bei dem Termin ansprechen.

Laut Hover sind beim Thema Fachkräftemangel „Fakten, Fakten, Fakten“ gefragt: „Wenn wir die Bevölkerungsurne zum demografischen Wandel anschauen und dazu noch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und des Arbeitsmarkts analysieren, wird deutlich, dass es uns in Zukunft schwer fallen wird, die Versorgung der Gesellschaft zu gewährleisten. “

„Transport ist die Schnittstelle aller Güter, die hergestellt werden“ – und der Bedarf an Fachkräften, die diesen Transport übernehmen, sei auch nicht einfach mit Fahrpersonal aus Osteuropa abzudecken. „Und ob wir auf der Suche nach Fahrpersonal einmal rund um den Globus fahren möchten, ist letztlich auch eine moralische Frage“, sagt Hover.

Nicht zuletzt wolle der VVWL auch die Auftraggeber seiner Mitglieder wachrütteln. Viel zu oft werde immer noch ausschließlich über den Preis gefeilscht, dabei sollte der Fokus in Verhandlungen schon längst auf der Zuverlässigkeit liegen, so der Verbandsvertreter.

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