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858.079 Lkw-Sendungen transportiert

Corona-Dämpfer für Kombiverkehr

Foto: Kombiverkehr

Kombiverkehr hat 2020 rund drei Prozent weniger transportiert als im Vorjahr. Vor allem im April und Mai verzeichnete das Gesamtnetzwerk einen Corona-bedingten starken Rückgang.

Nach Angaben des Frankfurter Unternehmens ging in den Monaten April und Mai durch den Corona-bedingten Wirtschaftseinbruch rund 15 Prozent des Aufkommens im Gesamtnetzwerk zurück. In den Folgemonaten habe sich das Sendungsvolumen wieder stabilisiert, so dass im letzten Quartal 2020 auch wieder Wachstum erzielt wurde.Insgesamt seien somit 858.079 Lkw-Sendungen beziehungsweise 1,72 Millionen TEU von der Straße auf die Schiene verlagert sowie eine Million Tonnen CO2 eingespart worden.

Aktuell wieder verstärkte Nachfrage

„Mit den Ergebnissen im letzten Quartal 2020 können wir als Kombiverkehr in diesen sehr volatilen und nur schwer kalkulierbaren wirtschaftlichen Zeiten zufrieden sein, auch wenn unser Anspruch um ein Vielfaches höher liegt. Aktuell spüren wir am Markt wieder eine verstärkte Nachfrage nach Transportlösungen mit ökologischem Mehrwert und damit Rückenwind für unsere Dienstleistung“, sagt Robert Breuhahn, Geschäftsführer des Unternehmens.

In das europäische Jahr der Schiene ist das Unternehmen mit einer Reihe von neuen Angeboten gestartet, darunter auch der Verlegung der Atlantikroute im Soanienverkehr auf das DUSS-Terminal in Duisburg-Ruhrort Hafen. „Durch unser einmaliges Gatewaykonzept schaffen wir mit jedem neuen Zugangebot eine Vielzahl von neuen Routings, die die nationalen und internationalen Transportketten auf der klimafreundlichen Schiene noch attraktiver machen“, sagt Geschäftsführer Alexander Ochs.

Anreize für Neueinsteiger gefordert

Kombiverkehr stellt aber auch Forderungen an die Politik. „Im Jahr der Bundestagswahl steht der Verkehrssektor weiterhin vor der Herausforderung, die Verkehrswende schnell und unbürokratisch herbeizuführen und den Anteil sauberer Verkehrsträger zu erhöhen. Der intermodale Verkehr ist das Maß aller Dinge, um Güter und Waren über Ländergrenzen hinweg und regional flexibel mit Bahn und Lkw klimafreundlich zu verteilen. Jetzt gilt es, sich pro Bahn zu bekennen und Tempo für die Verkehrswende aufzunehmen“, sagt Geschäftsführer Armin Riedl.

Dazu gehören Anreize sowohl für Neueinsteiger als auch für langjährige Nutzer des Systems - Kombiverkehr verweist dabei auch bestehende Anreizsysteme in anderen Ländern.Eine Aufstockung der finanziellen Mittel und ein Programm „DeMinimis für die Schiene“ sollen demnach Entlastungen schaffen, die potenziellen KV-Nutzern den Umstieg von der Straße auf die Schiene deutlich erleichtern und das wirtschaftliche Risiko der Logistik-Umstellung reduzieren.

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