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Transportwelt

Deutsch-amerikanischer Erfahrungsaustausch unter Experten

DEKRA Akademie

Die DEKRA Akademie hat auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Bonn ihre Bildungsprojekte im Automobilsektor im Rahmen eines deutsch-amerikanischen Kooperations-Workshops vorgestellt. Unter dem Motto "Konkurrenzfähige und nachhaltige Berufliche Bildung" hatte das BMBF deutsche Vertreter der Automobil- und der "Grünen Industrie" gebeten, über aktuelle Qualifikationsstandards und neue Entwicklungen zu berichten. Die Gäste aus den Vereinigten Staaten waren vom US Department of Education ausgewählt worden. Neben dem reinen Informationsaustausch verfolgte der Workshop auch das Ziel, deutsch-amerikanische Kooperationen im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu initiieren. Vor diesem Hintergrund nahmen unmittelbar im Anschluss an den Workshop zwei Repräsentantinnen der amerikanischen Delegation an einem Treffen des von der DEKRA Akademie koordinierten EU - Projektes VETAS in Wien teil, um die Projektpartner über Fortschritte bei der Zusammenarbeit innerhalb des amerikanischen Automobilsektors in der beruflichen Bildung zu informieren. Alle Beteiligten waren sich darin einig, den amerikanisch-europäischen Erfahrungsaustausch vertiefen zu wollen und eine engere Partnerschaft anzustreben. VET Stakeholders in the Automotive Sector“ (Hauptakteure der beruflichen Bildung in der Automobilbranche (VETAS)) ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes transnationales Projekt. Unter der Federführung der DEKRA Akademie haben sich zehn Partner aus sechs Ländern das ehrgeizige Ziel gesetzt, ein europaweites Netzwerk zu schaffen, über das Bildungs- und Fortbildungserfahrungen zum gegenseitigen Nutzen ausgetauscht werden können - und zwar über nationale und Konzerngrenzen hinaus. Berufsbildungsinstitute, Beratungsunternehmen und Bildungseinrichtungen rund um die Autoindustrie sind an dem Programm VETAS ebenso beteiligt wie Automobil-Hersteller. Partner aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und Spanien arbeiten zusammen, um ein offenes Netzwerk aufzubauen, zu dem alle interessierten öffentlichen und privaten Einrichtungen Zugang haben. Es soll Informationsressourcen für vielfältige Kooperationsmöglichkeiten im Bereich von beruflicher Bildung und Personalentwicklung des Automobilsektors bereithalten. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt ist.

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