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Shipping with Amazon

Konkurrenz für KEP-Dienste

Amazon Prime Now Foto: Ilona Jüngst

Der Online-Versandhändler tritt mit seinem Dienst "Shipping with Amazon" in direkte Konkurrenz mit KEP-Dienstleister.

12.02.2018 Carsten Nallinger

In den USA hat der Versandhändler Amazon den Dienst "Shipping with Amazon" (SWA) gestartet. Diesen gab es bislang nur in London.

Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise meldet, tritt Amazon damit in Konkurrenz mit weltweit agierenden Dienstleistern wie UPS oder Fedex. Ziel sei es, die bisherigen Preise zu unterbieten. "Shipping with Amazon" startet zunächst in Los Angeles, weitere amerikanische Städte sollen folgen. In Europa gibt es den Zustelldienst bislang nur in London. Zunächst tritt Amazon allerdings lediglich für eigene Kunden als Logistikdienstleister auf. In dem Fall die Händler, die auf dem sogenannten Marketplace des Amazon-Shopping-Portals selbst Produkte anbieten. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll der Dienst auch für andere geöffnet werden.

Auch in Deutschland mit eigenen Fahrzeugen unterwegs

Auch in Deutschland ist Amazon Logistics bereits mit einem eigenen Paketdienst unterwegs. Vom Gelände des ehemaligen Nokia-Werks in Bochum-Riemke stellt der Versandhändler seit 2017 einen Teil der Sendungen bereits in Eigenregie zu. Von dort aus geht es neben Bochum auch nach Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Oberhausen sowie Wuppertal.

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