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Sennder analysiert Hochsaison Spitzenwerte zu Weihnachten

Lkw von Sennder Foto: Sennder

Die Transportvolumina erreichen laut Sennder im aktuellen vierten Quartal Spitzenwerte. Ein spezieller Wert allerdings sinkt.

Sennder hat den europäischen und deutschen Straßengüterverkehrsmarkt während der Hochsaison im vierten Quartal (Q4) analysiert – basierend auf den eigenen Daten. Durch die Beobachtung der Lkw-Ladungsvolumina im Sennder-Netzwerk mit über 40.000 Lkw in Europa kann Sennder Einblicke in die Marktdynamik seit 2020 bieten.

Spitzenwerte seit drei Jahren

Die Volumina verzeichnen seit den vergangenen drei Kalenderjahren Spitzenwerte in der Hochsaison in Q4, insbesondere im Zeitraum von Blackfriday bis Weihnachten. Die wöchentlichen Volumina liegen durchschnittlich 52 Prozent über den Werten im September. Diesen Anstiegen folgen Rückgänge ab Ende Dezember bis in den Januar hinein, wenn die Weihnachtssaison vorüber ist und viele Unternehmen für die Neujahrspause schließen.

Deutlicher Anstieg der Frachtpreise

Sennder verzeichnete auch während der Spitzenzeiten 2021 und 2022 einen deutlichen Anstieg der Frachtpreise pro Kilometer, da die Nachfrage nach Lkw-Ladekapazität auf dem Frachtmarkt zunahm und die Frachtraten nach oben trieb. Während der Spitzenzeiten verzeichnete Sennder einen durchschnittlichen Anstieg der Frachtraten um 13 Prozent gegenüber den Raten im September.

Niedrigere Transportkosten

In der Weihnachtssaison 2022 erreichten die Transportkosten in ganz Europa Rekordhöhen. Das Sennder-Team erwartet allerdings nicht, dass die Kosten für Spediteure während der Spitzenzeiten 2023 die gleichen Höhen erreichen werden. In diesem Jahr war die Wirtschaftsentwicklung in der EU „gedämpft“, da Verbraucher mit reduzierter Kaufkraft und stagnierenden Reallöhnen in einem Umfeld hoher Inflation und Zinsen konfrontiert waren.

Globale Frachtmärkte getroffen

Geringere Verbraucherausgaben und eine gedrosselte Fertigungsaktivität haben die globalen Frachtmärkte getroffen. Weniger Lkw-Ladungen senken laut Sennder die Kosten für Spediteure, da diese im Preiskampf stehen, um Geschäfte zu sichern. Obwohl der Einzelhandelsansturm in der Weihnachtssaison voraussichtlich die Nachfrage steigert und zu einer engeren Lkw-Ladekapazität auf den Frachtmärkten führt, beginnt die diesjährige Spitzenzeit in einem entspannteren Markt mit niedrigeren Frachtkosten. Die Kosten pro Kilometer sind im Oktober 2023 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gesunken.

Black-Friday-Hotspots in Deutschland

Die Zeit vor dem Black Friday am 24. November 2023 zeigte Zunahmen bei Einzelhandelsladungen in allen Regionen Deutschlands. Die größten Zuwächse wurden im Westen und Süden Deutschlands verzeichnet, wobei die sechs wichtigsten Strecken mit dem größten Spitzenlastvolumen innerhalb von Westdeutschland oder zwischen Süd- und Westdeutschland verliefen.

Die zweit- und drittgrößten Zuwächse wurden auf dem Hin- und Rückweg-Paar, das heißt die gleiche Reise in umgekehrter Richtung, von DE63 (DE-Süd - Nordbayern) nach DE44 (DE-West - RheinRuhr) verzeichnet.

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