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Schweiz

Transportleistung geht leicht zurück

Alptransit Foto: Juliane Dünger

Die Logistikbranche hat in der Schweiz im vergangenen Jahr eine Transportleistung von 28,0 Milliarden Tonnenkilometern erbracht.

Das entspricht laut Bundesamt für Statistik (BFS) einem Rückgang um ein Prozent. Leidtragender war vor allem der Straßentransport mit einem Rückgang um 1,9 Prozent. Die Bahn verzeichnete hingegen sogar ein leichtes Wachstum um 0,7 Prozent. 

Dabei habe der Rückgang in erster Linie den Binnenverkehr getroffen. Die Bahn musste elf Prozent ihrer Transportleistung einbüßen, die Straße zwei Prozent. Import-, Export- und Transitverkehr haben diesen Rückgang jedoch laut BFS auf der Schiene mehr als kompensiert. Im grenzquerenden Verkehr verzeichne man ein Wachstum um fünf Prozent. Auf der Straße nahm im Vergleich der Transitverkehr am stärksten ab (minus fünf Prozent). Im Im- und Export habe sich die Transportleistung zum Vorjahr nicht verändert. 

Straße hat noch immer größten Anteil

An der gesamten 2015 erbrachten Transportleistung in der Schweiz beansprucht die Straße einen Anteil von 61 Prozent für sich, die Schiene liege bei 39 Prozent. Damit habe die Bahn ihren Marktanteil erneut gesteigert (2014: 38 Prozent). Gleichzeitig übertrifft die Schweiz in diesem Bereich die EU deutlich, deren Schienenanteil nur bei der Hälfte liege.
Stand 2015 waren 21 Prozent der Lkw in der Schweiz mit Euro-VI-Einstufung unterwegs. Euro-V-Fahrzeuge stellen bislang noch die größte Gruppe mit einem Anteil von 62 Prozent. Dieser sei aber seit 2014 rückläufig. Die Zahl der Fahrzeuge mit Euro 0 bis Euro III schwindet laut BFS stetig: Seit 2008 ging die Quote zurück von 66 auf elf Prozent.

Bezogen auf die zurückgelegte Fahrstrecke sind schwere Lkw zudem deutlich sicherer unterwegs als Personenwagen. So waren im Jahr 2015 bei insgesamt 17.736 Unfällen mit Personenschaden schwere Lkw in 256 Vorfälle pro eine Milliarde Fahrzeugkilometer verwickelt, Personenwagen in 349 Unfälle. Leichte Güterfahrzeuge übertreffen hier jedoch die Pkw etwas mit 356 Unfällen pro Milliarde Kilometer. Den Grund für die Diskrepanz zwischen schweren und leichten Lkw verankert das BFS in der besseren Ausbildung der Berufskraftfahrer samt der vorgeschriebenen Ruhezeit und den niedrigeren Alkohol-Promillegrenzen.  

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