Cargobeamer startet Relation Rostock-Kaldenkirchen. Damit hat das Unternehmen die erste ausschließlich in Deutschland verkehrende Linie im Portfolio. Wohin es von dort jeweils weitergeht.
Cargobeamer, Betreiber von Schienenverbindungen für nicht-kranbare Sattelauflieger in Europa, erweitert sein Netzwerk. Seit Oktober ist mit der Route Kaldenkirchen–Rostock die erste ausschließlich in Deutschland verkehrende Linie am Start.
Vom Trailer bis zum Container
Seit Oktober ist mit der Route Kaldenkirchen–Rostock die erste ausschließlich in Deutschland verkehrende Linie von Cargobeamer aktiv. Auf insgesamt sechs Rundläufen pro Woche ermöglicht der Anbieter den Transport kranbarer und nicht-kranbarer Sattelauflieger sowie von P400-, Kühl-, Silo- und Container-Einheiten mit dem Zug.
So lange braucht Cargobeamer
Im Mittel beträgt die Transitzeit zwischen Kaldenkirchen und Rostock etwa 18 Stunden. Je transportierter Einheit werden nach Angaben von Cargobeamer rund 64 Prozent an CO2-Emissionen gegenüber der Straße eingespart, wobei die übrigen 36 Prozent per CO2-Zertifikat kompensiert werden, sodass die Linie vollständig klimaneutral betreiben kann. Als Traktionspartner fungiert HSL Logistik.
Wie es von Kaldenkirchen und Rostock weitergeht
Die Linie verkehrt zwischen dem Bahnterminal in Kaldenkirchen und dem Rostocker Hafen. Ab letzterem bestehen Anschlussverbindungen per Fähre an verschiedene Standorte in Dänemark, Finnland, Litauen und Schweden, wobei Sattelauflieger ebenfalls ohne Begleitung von Fahrer oder Zugmaschine transportiert werden. In südlicher Richtung bietet Cargobeamer über Kaldenkirchen Gateway-Verbindungen nach Perpignan in Südfrankreich und Domodossola in Norditalien an.
