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Land erteilt Förderbescheid

Null-Emissionen-Terminal für Reutlingen

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Umbau des alten Güterbahnhofs: Reutlingen erhält vom Land einen Förderbescheid für die Planung eines emissionsfreien Logistic Terminals.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will die Zahl der Terminals für den Kombinierten Güterverkehr ausbauen. Am Donnerstag hat er dem Reutlinger Oberbürgermeister Thomas Keck einen Förderbescheid des Landes für das geplante Zero Emissions Logistics Terminal (ZELT RT) übergeben. Mit dem ZELT RT plant die Stadt Reutlingen auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs eine Güterumschlaganlage "für wettbewerbsfähigen, flexiblen und innovativen Kombinierten Verkehr in der Neckar-Alb-Region", so eine Mitteilung des Verkehrsministeriums.

Deutliche kleinere Fläche als sonstige Terminals

„Aufgrund seines Standorts und des geplanten Konzepts gilt das Terminal europaweit als innovatives Vorhaben. Auf deutlich kleineren Flächen soll eine neuartige Anlage geschaffen werden, die zu einer höheren Wertschöpfung führt als bei vorhandenen Umschlaganlagen“, sagte Hermann. Das Land fördert die Konzeptentwicklung mit gut 210.000 Euro, die für die Planungsphase II bestimmt sind. Diese diene als Grundlage für die Entwicklung, Planung und Errichtung eines nachhaltig wirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für klimafreundliche multimodale Transporte.

In einem ersten Schritt wird im Rahmen einer Markangebots- und Erlösstudie mit integriertem Standortgutachten festgestellt, ob das ZELT RT wirtschaftlich betrieben werden kann. Nur wenn diese Prüfung positiv ausfällt, werden auch die weiteren Planungsleistungen der Planungsphase II des ZELT RT vom Land bereitgestellt. Die Ergebnisse des Standortgutachtens werden voraussichtlich im Dezember 2021 erwartet.

"Das ‚Zero Emission Logistics Terminal Reutlingen‘ (ZELT RT) soll zukünftig eine modellhafte, verkehrs- und emissionsarme Logistik bieten, die Reutlingen einen Ruf als innovative Großstadt ermöglicht. Dieses Ziel kann nur mit innovativen Verfahren erfüllt werden, die im Wesentlichen dazu führen, dass der Betrieb des Terminals vollständig emissionsfrei erfolgt", sagt Thomas Keck, Oberbürgermeister von Reutlingen.

Innenstadtterminal braucht guten Lärm- und Klimaschutz

Eine Besonderheit des ZELT RT ist demnach die Einbindung in ein Stadtlogistik-Konzept. Laut Hermann müssen bei der Planung und Realisierung des Innenstadtterminals auch Lärm- und Klimaschutz beachtet werden. „Damit ZELT RT erfolgreich ist, muss die Bevölkerung von Anfang an aktiv einbezogen werden. Eine aktive Bürgerbeteiligung ist deshalb Bestandteil des Förderbescheids und mit einer Förderung des Landes eng verknüpft“, sagte Hermann.

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