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Deutsche Post DHL

Jahresauftakt nach Plan

Foto: Deutsche Post DHL

Der Logistikkonzern Deutsche Post DHL hat seinen Umsatz im ersten Quartal deutlich gesteigert. Das Ergebnis ging hingegen leicht zurück.

So stieg der Konzernumsatz eigenen Angaben zu Folge um 8,8 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank hingegen um ein Prozent auf 720 Millionen Euro. Der Konzern macht dafür besonders die schwache Ergebnisentwicklung bei den Divisionen Global Forwarding, Freight sowie Restrukturierungskosten im Bereich Supply Chain verantwortlich. "Wir sehen einen moderaten Jahresauftakt im Rahmen unserer Erwartungen", sagt Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL. "Unsere Strategie, vor allem im Bereich E-Commerce und in den aufstrebenden Märkten zu wachsen, geht weiterhin auf." Man investiere stark in die Aufstellung der vier Divisionen, auch wenn dies wie erwartet mit temporären Belastungen einhergehe.

Im Bereich Post-eCommerce-Parcel (PEP) verzeichnete Deutsche Post DHL eigenen Angaben zu Folge einen Umsatzanstieg um 3,6 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. 1,5 Milliarden Euro entfielen demnach auf den Bereich eCommerce-Parcel, der im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Prozent zugelegt habe. Der Anstieg setze sich zusammen aus einem Umsatzplus von 25,8 Prozent bei eCommerce, 12,1 Prozent bei Parcel Germany und 4,8 Prozent bei Parcel Europe. Im Post-Bereich sanken die Erlöse im ersten Quartal um 1,7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Die Effekte des Volumenrückgangs habe man jedoch mit Preiserhöhungen für Post-Produkte in Deutschland abgemildert. Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs PEP stieg demnach um 0,8 Prozent auf 399 Millionen Euro.
Im Bereich Express konnte der Konzern sowohl bei Umsatz (plus 12,5 Prozent auf  3,2 Milliarden Euro) als auch beim operativen Ergebnis deutlich zulegen. Das EBIT stieg demnach um 20,3 Prozent auf 332 Millionen Euro.

Einbußen im EBIT

Die Sparte Global Forwarding, Freight konnte zwar im Umsatz zulegen, musste aber Einbußen im Ergebnis hinnehmen. So stieg der Umsatz um 7,6 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Das Ergebnis brach jedoch im ersten Quartal von 49 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 17 Millionen Euro ein. Verantwortlich sei unter anderem ein starker Margendruck. Eine ähnliche Entwicklung verzeichnet demnach auch der Bereich Supply Chain. Während der Umsatz um 12,4 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro anstieg, sank das EBIT von 85 Millionen Euro auf 53 Millionen Euro. Als Hauptgrund identifiziert das Unternehmen demnach planmäßig angefallene Einmalkosten für das Optimierungsprogramm der Sparte.

Für den weiteren Jahresverlauf rechne man nach wie vor mit einem operativen Gewinn von 3,05 bis 3,2 Milliarden Euro. Der Bereich PEP werde voraussichtlich mindestens 1,3 Milliarden Euro beitragen. Die DHL-Divisionen sollen wie angekündigt einen EBIT-Anstieg auf 2,1 bis 2,25 Milliarden Euro erfahren. Bis 2020 wolle man den operativen Gewinn pro Jahr durchschnittlich um acht Prozent steigern. Die DHL-Divisionen sollen dazu demnach mit einem durchschnittlichen EBIT-Wachstum von zehn Prozent pro Jahr beitragen. Bei PEP rechne man mit einem durchschnittlichen EBIT-Anstieg von drei Prozent pro Jahr.  

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