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HHLA

Umsatz und Containertransport wachsen

Foto: engel+gielen

Die Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) hat einerseits deutlich mehr Container transportiert, andererseits aber weniger Container umgeschlagen. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 1,2 Prozent auf 296,9 Millionen Euro.

Stärker nahm hingegen eigenen Angaben zu Folge das Betriebsergebnis (EBIT) zu: um 9,3 Prozent auf 43 Millionen Euro. Der Containerumschlag ging demnach um 6,2 Prozent auf 1,7 Millionen Standardcontainer zurück, während die Zahl der von den HHLA-Intermodalgesellschaften transportierten Container um 9,3 Prozent auf rund 333.000 Standardcontainer anstieg.

So haben die Intermodelgesellschaften ihre Transportmengen im Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen Prozentbereich gesteigert. Mengenwachstum und längere durchschnittliche Transportdistanzen haben demnach zu höheren Umsatzerlösen geführt. Der Umsatz stieg laut HHLA im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10,6 Prozent auf 91,7 Millionen Euro, das operative Betriebsergebnis der Sparte habe sich mit 12,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 5,8 Millionen Euro). Laut HHLA machen sich Investitionen in eine höhere Wertschöpfungstiefe mit eigenen Terminals sowie eigenen Waggons und Lokomotiven bemerkbar.

Volatile Feederverkehre

Den schwachen Containerumschlag macht HHLA an volatilen Feederverkehren und einer niedrigen Auslastung der Liniendienste fest. Allein die Feederverkehre mit Russland seien um rund 40 Prozent eingebrochen. Das Betriebsergebnis der Sparte sank im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent auf 32,6 Millionen Euro. Auch niedrigere Lagergelderlöse machten sich in diesem Feld bemerkbar.

"Besonders erfreulich stellt sich die Situation bei unseren Intermodalgesellschaften dar, die einen immer wichtigeren Stellenwert im Unternehmen einnehmen", sagt Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender bei HHLA. "Hier zeigt sich einmal mehr, dass unsere Strategie der vertikalen Aufstellung entlang der Transportkette erfolgreich ist." Man erwarte im Laufe des Jahres im Segment Container eine Mengenerholung. Gleichzeitig werde sich die Mengendynamik im Segment Intermodal leicht abschwächen. "Daher halten wir auf Konzernebene für das Gesamtjahr an unserer Prognose einer leichten Umsatzsteigerung und eines Betriebsergebnisses auf Vorjahresniveau fest."

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