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2003

ETM Verlag brennt nieder

Der schwedische Fahrzeugbauer Volvo Foto: Archiv

eurotransport.de zeigt ausgewählte Ereignisse der letzten 20 Jahre. Was passierte 2003?

Brand aktuell:

Ein Feuer in der Nacht zerstört die Räumlichkeiten des ETM Verlags in Stuttgart, in dem trans aktuell erscheint. Die Produktion der weiteren Ausgaben ist gesichert. Während die angestammten Büros saniert werden, weichen die Redaktionen auf andere, kurzfristig angemietete Räume, aus.

Wieder zum Verkauf:

Der schwedische Fahrzeugbauer Volvo muss sich nach Auflagen der EU-Kommission wieder von seinem 45-prozentigen Anteil an Scania trennen. Bis 1. April 2004 hat er dafür Zeit.

Pech und Pannen:

Am 31. August soll die Lkw-Maut ihren Betrieb aufnehmen, doch es drohen zu Jahresbeginn erneute Verzögerungen. Derweil nimmt der Dienstleister Toll Collect seine Arbeit auf. 300 von 600 Mitarbeitern seien bereits rekrutiert. Ab Mai will das Unternehmen seine Mautgeräte (OBUs) verbauen.

Großrazzia bei Großspediteur:

800 Beamte von LKA, Zoll- und Finanzbehörden und der Polizei rücken an. Sie durchkämmen im März die Büros des Reutlinger Unternehmens Willi Betz. Es besteht der Verdacht der Bestechung und der illegalen Beschäftigung.

Eine Maut für Europa:

EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio wirbt für ein vollautomatisiertes Mautsystem in ganz Europa. Mit einer Box durch Europa – 2005 soll diese Vision laut EU-Kommission schon Wirklichkeit werden.

Auftakt zum Fuhrparktest:

trans aktuell begleitet vier Transporter im Fuhrpark des Kurierdienst In Time. Über zwei Jahre hinweg beobachtet die Redaktion, wie sich Ford Transit, Mercedes Sprinter, Renault Master und VW LT bei Laufleistungen von jeweils rund 100.000 Kilometern schlagen.

Auf MAN abgesehen:

Der Volkswagen-Konzern hat es auf die Lkw-Sparte von MAN abgesehen. Entsprechende Gerüchte gab es schon länger, nun ist es offiziell. Der Einstieg ins Lkw-Geschäft wäre kein Neuland. VW besitzt 2003 bereits 18 Prozent am schwedischen Hersteller Scania.

Maut-Turbulenzen im Sommer:

Der Starttermin 31. August ist nicht zu halten. Wegen technischer Probleme erwägt Verkehrsminister Stolpe eine Verschiebung auf 30. November oder gar auf Frühjahr 2004. Inzwischen haben sich auch Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und EU-Kommissionspräsident Romano Prodi in die Hängepartie um die deutsche Maut eingeschaltet.

Maut, die nächste:

Während Deutschland fieberhaft nach Auswegen aus dem Mautdebakel sucht, ist Österreich einen Schritt weiter. Das dortige Mautsystem soll im Januar 2004 starten. Es basiert auf Mikrowellenbasis und einer Go-Box, die an fast allen Raststätten zu haben ist.

Ingenieursleistung:

Noch ist Euro 3 das Maß aller Dinge. Aber die Hersteller arbeiten längst an Lösungen, um die hohen Auflagen der Euro 4- und -5-Norm zu erfüllen. 80 Prozent weniger Partikel und 73 Prozent weniger Stickoxide lauten die Vorgaben. Ist das innermotorisch zu schaffen?

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