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Bundesverkehrsminister Ramsauer: Pkw-Maut soll Autobahnausbau dienen

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer will sich aufgrund der schwierigen Haushaltslage keine Denkverbote auferlegen lassen. Schließlich gelte es nicht nur, die Erhaltung der bestehenden Verkehrswege zu sichern, auch müsse man notwendige Ausbauleistungen sowie die jährlichen Baupreissteigerungen einplanen, sagte Ramsauer im Interview mit trans aktuell.

Eine Möglichkeit, um die von ihm angesprochene Unterfinanzierung zu beenden, sei eine Pkw-Maut. Diese will die CSU auch gegen den Widerstand der CDU durchsetzen. „Entscheidend ist letztlich, was am Kabinettstisch und im Deutschen Bundestag beschlossen wird“, muss er allerdings einräumen.

An einem Strang zieht die Union hingegen beim Thema Lang-Lkw. Dass der Feldversuch kommt, davon ist Ramsauer überzeugt. Daran könne auch eine rot-grüne Landesregierung in Baden-Württemberg nichts ändern. In diesem Zusammenhang erteilt er auch der Forderung von ADAC und BGL nach einer nur maßvollen Verlängerung eine Abfuhr. „Es bleibt bei den klaren Kriterien: Gesamtlänge 25,25 Meter, Gesamttonnage 40 Tonnen, mit den bekannten Ausnahmen für den Kombinierten Verkehr.“

Wie Ramsauer zur Bemautung von Lkw unter zwölf Tonnen steht und was er von einer eigenen Mautklasse für Euro-6-Fahrzeuge hält, lesen Sie in der neuen trans aktuell-Printausgabe (16/2011) auf Seite 10.

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Klonk

Datum

11. August 2011
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