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Projekt Good Sound: Portalkräne sollen leiser werden

Terminals im Kombiverkehr sind den Anliegern oft zu laut. Die Schallemissionen während des Kranungsprozesses von intermodalen Ladeeinheiten müssen deshalb sinken.

Das ist zumindest die Ansicht des Konsortiums des Projekts Good Sound. Der Name Good Sound steht für die "Ermittlung und Erprobung von Verfahren und Technologien zur Reduzierung von Schallemissionen bei der Kranung intermodaler Ladeeinheiten". Nach der Projektlaufzeit von zwei Jahren können die Partner Dusiburger Hafen und Tobies Kran- und Förderanlagen erste Ergebnisse vorweisen. So gebe es diverse Optimierungspotenziale an Krananlagen. Ziel des Projekts war eigenen Angaben zu Folge, den Lärm im Betrieb um drei Dezibel (A) zu reduzieren. In der Testphase habe man sogar teilweise eine Minderung von sechs dB(A) erreicht.

"Das Themengebiet der Lärmbelästigung wird für Binnenterminals immer relevanter aufgrund der funktionalen und strukturellen Eingliederung dieser Terminals in Ballungsgebieten und des zunehmenden Umweltbewusstseins der Gesellschaft", so das Projektkonsortium. "Jeder Schritt zur Reduktion störender Geräuschquellen bringt daher einen Mehrwert für angrenzende Nutzungen und verbessert die Akzeptanz von bestehenden Anlagen." Je nach Krananlage belaufen sich die Mehrkosten für die Lärmschutzmaßnahmen bei durchschnittlich 8,5 Prozent. Das Projekt habe gezeigt, dass auch simple, wirtschaftliche Maßnahmen einen hohen Beitrag zur Lärmreduzierung leisten können. Ein weiteres Ergebnis des Projekts: Auch andere Bestandteile eines Terminals sollten vor dem Hintergrund des Lärmschutzes analysiert und optimiert werden. Es bestehe also durchaus noch weiterer Forschungsbedarf.

Ford Transit Custom

Autor

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Jacek Bilski

Datum

11. Januar 2016
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