Kühne + Nagel, Lkw, Nürnberg Zoom

Kühne + Nagel: Logistiker stärkt Präsenz in Nürnberg

Der Logistikdienstleister Kühne + Nagel stärkt seine Aktivitäten in Mittelfranken. Er hat auf dem Gelände des GVZ Nürnberg am Dienstag vor geladenen Gästen ein neues Lager- und Bürogebäude offiziell in Betrieb genommen.

 "Nürnberg ist eine wichtige Niederlassung für Kühne + Nagel und für unsere deutsche Gesellschaft als Flaggschiff des Unternehmens", erklärte Kühne + Nagel-Mehrheitsgesellschafter Klaus-Michael Kühne.

"Allein in den vergangenen fünf Jahren haben sich unsere Aktivitäten hier verdoppelt", erklärte Henning Mack, Leiter der Region Süd-Ost Bayern bei Kühne + Nagel. Er führt diese Dynamik auf wachsende Geschäfte mit Bestandskunden wie Playmobil und Siemens oder auf die Kontraktlogistik-Aktivitäten für den Technologiekonzern General Electric (GE) zurück. Das Unternehmen reagierte auf die steigende Nachfrage, indem es zunächst weitere Hallen anmietete. Vor zweieinhalb Jahren schließlich entschied sich das Management dazu, der dynamischen Entwicklung durch Bau einer neuen Anlage Rechnung zu tragen. "Hinzu kam, dass unsere alte Anlage in die Jahre gekommen war", sagte Mack.
Im Februar vorigen Jahres erfolgte der Spatenstich, im Dezember zog die General Electric-Sparte als erster Bereich in den Neubau ein, die restlichen Abteilungen folgten im Januar. Inzwischen arbeiten rund 175 Mitarbeiter an dem neuen Standort, 75 davon wurden neu eingestellt. Insgesamt beschäftigt Kühne + Nagel im Raum Nürnberg 300 Leute. So unterhält das Unternehmen in der Umgebung zwei weitere Lager. Die Luftfrachtaktivitäten bleiben am Flughafen angesiedelt.
"Das GVZ ist für uns und unsere Kunden ideal gelegen", lobte Regionalchef Mack. Sowohl die Stadt als auch die Bayernhafen-Gruppe hätten Kühne + Nagel bei der Ansiedlung tatkräftig unterstützt. Einziger Wermutstropfen: Logistiker können auf dem GVZ kein Eigentum erwerben. Doch der Immobilienentwickler Goodman habe die Anlage maßgeschneidert für Kühne + Nagel konzipiert. Sie umfasst eine Umschlags- und Lagerfläche von rund 30.000 Quadratmetern sowie mehr als 60 Ladetore. Auf das Umschlagsterminal für den Landverkehr entfallen rund 3.600 Quadratmeter, die bei Bedarf um weitere 2.000 Quadratmeter aufgestockt werden können.


Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

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Kühne + Nagel

Datum

20. Mai 2014
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