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Weltverkehrsforum

Herausforderungen durch Veränderungen

Foto: lassedesignen - Fotolia

Verkehrs- und Logistikdienstleister sowie Planer und Behörden stehen vor immensen Herausforderungen. Sie müssen auf das veränderte Mobilitätsverhalten reagieren.

22.05.2014 Matthias Rathmann

Es müsse gelingen, Antworten auf die aktuellen Megatrends zu finden, erklärte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bei der Eröffnung des Weltverkehrsforums (International Transport Forum, kurz ITF) in Leipzig.
Dazu zählen für ihn die globale Erwärmung, der demographische Wandel sowie die fortschreitende Digitalisierung. "Die Digitalisierung durchdringt alle Bereiche der Gesellschaft", sagte er. Daher dürfe man die Mobilität nicht mehr isoliert als rein technisches Thema, sondern müsse sie vernetzt betrachten.

Die Mobilität ist für Dobrindt dabei ein sehr hohes Gut. "Sie entscheidet künftig über den Wohlstand unserer Gesellschaft", betonte er. Daher dürfe man die Infrastruktur als Basis keinesfalls vernachlässigen. "Wir müssen sie erhalten, ausbauen und vernetzen." ITF-Generalsekretär José Viegas ist überzeugt, dass der Wandel im Verkehrsverhalten dramatische Folgen haben wird. Aus der individuellen Mobilität werde eine gemeinschaftliche, wie das steigende Interesse an Car-Sharing-Angeboten zeigt. Das sei zunächst aber nicht negativ. "Im Gegenteil, das reduziert unsere Staus."

Mobilität wird zur Dienstleistung

Eine weitere Folge in dem Zusammenhang sei, dass Mobilität nicht mehr mit Eigentum, sondern mit einer Dienstleistung verbunden sei. Nicht jeder junge Erwachsene will mehr ein Auto, wohl aber mobil sein. Viegas sieht auch diese Entwicklung positiv. "Damit werden Parkplatzflächen in den Städten frei für Spaziergänger", sagte er. Das führe zu einer deutlich höheren Lebensqualität.

Genau dazu trägt auch die höhere Sicherheit im Verkehrsgeschehen bei. Die Assistenzsysteme würden immer besser, der Trend gehe bereits zum autonomen Fahren. Auch diesen Wandel sieht Viegas durchweg positiv. Denn die Zahl der jährlich weltweit 1,2 Millionen Verkehrstoten sei mehr als Besorgnis erregend.

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