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Über Mercedes-Benz

Baureihen:
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Im Laufe der Jahre hat Mercedes respektive Daimler schon so manchen Lkw-Hersteller übernommen: Krupp, Hanomag-Hentschel, FBW, Saurer und noch einige mehr. Richtige Glücksgriffe waren nicht viele darunter. Aber das 1981 übernommene Unternehmen Freightliner entpuppte sich über die Jahre als großer Treffer.

Denn mittlerweile ist Freightliner die mit Abstand stärkste Marke im Konzern – noch vor  Mercedes. Was freilich nicht heißen soll, dass die Stuttgarter Traditionsmarke auf dem falschen Weg ist. Sie ist erfolgreich, nur eben nicht so erfolgreich wie die Kollegen in den USA. Probleme bereiten den  Stuttgartern – und vielen anderen Lkw-Herstellern – vor allen Dingen der brasilianische Markt, der auf weniger als die Hälfte seines normalen Volumens geschrumpft ist. Macht allein bei Mercedes ein Minus von rund 15.000 Einheiten (Vergleich 2015 zu 2014) in der Produktion vor Ort, die andere Märkte trotz Wachstum nicht ganz ausgleichen konnten.
 
Die deutsche Produktion läuft auf vollen Touren. Die hier gebauten Baureihen Atego, Antos, Actros und Arocs sind in ganz Europa (und in einigen anderen Ländern) erfolgreich unterwegs. Der Atego spielt mit Gesamtgewichten von 6,5 bis 15,0 Tonnen Gesamtgewicht die Rolle des Benjamin in einem von schweren Lkw dominierten Angebot. Die Zwei- und Dreiachser der Antos-Reihe schließen nahtlos an das Atego-Progamm an und können sehr verschiedene Transport- aufgaben erfüllen: vom Solo 18-Tonner mit 238 PS über den gewichtsoptimierten Wechselbrückenzug bis zur 625 PS starken Sattelzugmaschine. Nur eines kann der Antos nicht:  Fernverkehr, was wiederum die Domäne des Actros ist, der die gleiche Motorvielfallt wie der Antos, darüber hinaus aber auch zahlreiche Fahrerhausvarianten bietet: schmal, breit, unterschiedlich hohe Montagelagen, mehrere Hochdachvarianten mit und ohne Motortunnel. Der Arocs schließlich steht für ein quasi lückenloses Bauprogramm.
 
Auf Basis von Arocs und Actros liefert Mercedes zudem Schwerlastzugmaschinen für Zuggewichte bis 250 Tonnen. In den vergangenen Jahren hat Mercedes die drei Motorbaureihen gründlich überarbeitet. Den Anfang machte im Jahr 2015 der 12,8 Liter große OM471; 2016 folgten der OM470 (10,7 Liter) und der OM 473 (15,6 Liter). Die wichtigsten Änderungen: Ein von 900 auf 1.160 erhöhter Druck im Common Rail-System und ein auf 2.700 bar gesteigerter Einspritzdruck. Hinzu kommen eine von 17,5 auf 18,5 bar erhöhte Verdichtung und – ganz wichtig – eine tendenzielle Abkehr von der Abgasrückführung (AGR). Weniger AGR und mehr SCR sorgen für weniger Dieselverbrauch. Neu: eine 456 PS starke Variante des OM470, dessen Leistung bisher bis 428 PS reichte.
 
Neben Mercedes und Freightliner gehören die Lkw-Hersteller Fuso, Western Star und Bharat Benz zu dem Stuttgarter Konzern. Alles in allem wurden im Jahr 2015 fast 460.000 Einheiten (2014: 433.400) ab fünf Tonnen Gesamtgewicht produziert.

Mit großem Abstand vor Volvo bleiben die Stuttgarter also die Nummer 1 im Lkw-Geschäft.

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