Amazon-Zustellerin mit Paket Zoom
Foto: Amazon/Screenshot

Klammheimlich eingeführt: Photo On Delivery

Amazon liefert Foto als Zustellnachweis

Amazon hat klammheimlich den Service Amazon Logistics Photo On Delivery eingeführt. Ein Liefernachweis mit Folgen.

Nach einem Bericht des Nachrichtenportals USA Today hat der Online-Versandhändler Amazon in aller Stille einen neuen Service eingeführt. Seit einigen Monaten machen die Amazon-eigenen Zusteller Schnappschüsse von dem Ablageort eines Pakets, wenn der Empfänger nicht zuhause ist. Dieses Foto bekommt der Kunde dann zusammen mit dem Liefernachweis.

Der neue Service soll den Empfängern dabei helfen, das Paket zu finden – insbesondere dann, wenn es hinter einem Mülleimer oder Busch versteckt wurde, um bei Langfingern keine Begehrlichkeiten zu wecken. Zudem dient es den Zustellern als Nachweis, dass sie die Sendung auch tatsächlich abgeliefert haben. "Amazon Logistics Photo On Delivery ist eine von vielen Lieferinnovationen, an denen wir arbeiten, um den Komfort für die Kunden zu verbessern", sagte Amazon-Sprecherin Kristen Kish gegenüber USA Today.

Smarte Türklingel soll Diebe abschrecken

Damit ist das Problem des Diebstahls allerdings noch nicht vom Tisch. Amazon hat daher die smarte Video-Türklingel Maker Ring gekauft. Mit der kann der Hausbesitzer mittels eingebautem Lautsprecher potenzielle Diebe davor warnen, dass sie vor einer Kamera stehen. Erst Ende 2017 hatte der Versandhändler das Startup Blink übernommen. Das Unternehmen produziert und vertreibt unter anderem ein Video-Überwachungssystem, wie es Amazon für seinen "Amazon Key Service" braucht. Mit dem kann der Zusteller die Haustür öffnen und die Pakete im Haus oder der Wohnung platzieren.

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Datum

8. März 2018
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