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KFC hat mit DHL ein Hühnchen zu rupfen

Fastfood-Kette vergibt Teilauftrag an Bidvest

KFC Foto: KFC Deutschland

Der Fastfood-Kette KFC gehen in Großbritannien die Hühnchen aus. Schuld ist der neue Logistik-Partner DHL, der den Auftrag in Kooperation mit  Meyer Quick Service Logistics erst im November 2017 übernommen hatte. Nun sind Teile des Auftrags bereits wieder weg.

09.03.2018 Carsten Nallinger

Während die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) in Deutschland einen Rekordumsatz von einer Milliarde Euro anpeilt, gehen dem Unternehmen in Großbritannien die Hühnchen aus. Schuld sind "Startprobleme" mit dem neuen Logistikdienstleister DHL, der die mehr als 850 KFC-Restaurants beliefern sollte. Nachdem zwischenzeitlich viele der Filialen aufgrund eines Geflügel-Notstands geschlossen werden mussten, zieht der US-Konzern nun erste Konsequenzen.

Erst im November 2017 hatte der Logistikdienstleister DHL bekanntgegeben, dass er mit Meyer Quick Service Logistics (QSL) beauftragt wurde, die Versorgung und den Vertrieb von mehr als 850 KFC-Restaurants in ganz Großbritannien zu verwalten. Die beiden Unternehmen folgten auf den bisherigen Dienstleister Bidvest Logistics. Der wiederum gehört zur Bidvest Group, einer international tätigen Holdinggesellschaft mit Sitz in Südafrika.

In der Folge war es zu so dramatischen Lieferengpässen gekommen. "Vor diesem Hintergrund wurde gemeinsam mit QSL und DHL beschlossen, den Distributionsvertrag für bis zu 350 unserer Restaurants im Norden Großbritanniens an Bidvest Logistics zurückzugeben", erklärte ein KFC-Unternehmenssprecher gegenüber der britischen Zeitung Evening Standard. Im Moment seien wieder mehr als 97 Prozent der rund 900 Restaurants geöffnet. Noch sei die Zahl der Menüs begrenzt, "bevor wir wieder zur Tagesordnung übergehen."

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