Bigbags im Gefahrgut-Lager von Greiwing Zoom
Foto: Greiwing

Greiwing nimmt Gefahrstoff-Lager in Betrieb

Im Duisburger Logport Bariumchlorid deponiert

Nach acht Monaten Bauzeit hat Greiwing ein neues Gefahrstofflager am Duisburger Logport in Betrieb genommen. Eigenen Angaben zufolge deponiert der Logistiker dort zukünftig bis zu 3.000 Tonnen nicht brennbares Bariumchlorid der Gefahrstoffklasse 6.1.

Die 7.500 Quadratmeter große Anlage bietet 1.300 Quadratmeter Kommisionierbereich sowie 3.000 Palettenstellplätze im Verschieberegal. Für das Projekt hat das Unternehmen 5,5 Millionen Euro investiert. Außerdem schafft Greiwing 14 neue Arbeitsplätze.

Das Bariumchlorid wird ausnahmslos in Bigbags in Überseecontainern am direkt angrenzenden Duisburg Intermodal Terminal (DIT) angeliefert und abgeholt. Laut Greiwing entnimmt man lediglich eine Probe von 500 Gramm pro Charge in einem speziellen Raum mit technischer Lüftung. Ansonsten bleibt das Bariumchlorid in den Bigbags.

Greiwing beliefert mit eigenen Fahrzeugen die chemische Industrie in Duisburg und Umgebung. Die Routen laufen durch das Positivnetz der Stadt Duisburg. Es handelt sich dabei um freigegebene Strecken für Lang-Lkw. "Fahrten durch Wohngebiete wird es daher nicht geben", heißt es seitens Greiwing. Nach Angaben des Logistikers sind die Auflagen für das Gefahrstofflager nicht nur erfüllt worden. Teilweise sei man freiwillig darüber hinausgegangen. Man könne versichern, dass von dem Lager weder für Umwelt noch für Anwohner Beeinträchtigungen ausgehen werden.

Susanne Spotz, ETM online

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Datum

17. Januar 2018
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