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Vorstoß des DSLV

Ladezone mit Halteverbot gefordert

München Foto: Matthias Rathmann

Der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) will die Arbeit von Kep- und Logistikdienstleistern in den Innenstädten verbessern und fordert eine Ladezone mit eigenen Verkehrszeichen und Halteverbot.

Nach eigenen Angaben hat der Verband dabei die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geplante Novelle „zur fahrradfreundlichen Fortschreibung der Straßenverkehrsordnung (StVO) und anderer Regelungen“ im Blick, die jetzt in Ressortabstimmung ist. Der Entwurf sieht unter anderem vor, zum Schutz von Radfahrern das Halten und Parken in zweiter Reihe sowie auf Schutzstreifen zu verbieten und Verstöße mit Bußgeldern von bis zu 100 Euro zu ahnden.

Hinweis auf Praxistauglichkeit

In einem Brief an die Abgeordneten des Bundesverkehrsausschuss macht sich jetzt DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster für den städtischen Lieferverkehr stark. Er fordert, den „Blick auch auf die Praxistauglichkeit der vorgesehenen Verordnung“ zu lenken. In vielen Fällen seien Parkplätze in der Innenstadt, die zur Be- und Entladung der Fahrzeuge der Lieferlogistik genutzt werden könnten, durch andere Verkehrsteilnehmer besetzt oder schlichtweg nicht vorhanden.

Zu lange Lieferwege nicht zumutbar

„Vor allem bei der Belieferung des Einzelhandels, von Kleinbetrieben, Hotels und Gaststätten aber auch von öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern müssen mittelschwere Gütersendungen, deren Durchschnittsgewicht bei etwa 300 Kilogramm liegt, bewegt werden.“ Zu lange Lieferwege seien den Fahrern dabei trotz des Einsatzes von Hilfsmitteln wie Hubwagen im Sinne einer arbeitsökonomischen Abwicklung des Liefervorgangs nicht zumutbar.

Huster verweist daher auf eine vom Bundesverband Paket & Expresslogistik (BIEK) vorgeschlagene Initiative zur Einrichtung und Sicherung von Ladezonen in den Innenstädten. Der DSLV unterstützte den Ansatz "Liefern lieber in der ersten Reihe" vorbehaltlos, weil auch die mittelschweren Nutzfahr-zeuge (bis 18 Tonnen) der Stückgutlogistikunternehmen unter dem Mangel an Logistikflächen in den Städten leiden.

Die Verbände schlagen vor, eine entsprechende Ladezonenregelung und ein neues Verkehrszeichens "Ladezone" in den vorliegenden Entwurf einer StVO-Änderungsverordnung zu übernehmen.

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