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Trans-o-flex wieder in deutscher Hand

Österreichische Post verkauft Tochter an Investor

Foto: trans-o-flex Thermomed

Ein strategischer Investor wird künftig die Anteile an trans-o-flex halten. 

07.03.2016 Markus Bauer

Die deutsche Tochter der Österreichischen Post sei in den letzten Jahren stark vom schwierigen Marktumfeld des wettbewerbsintensiven deutschen Paket- und Logistikmarkts gefordert gewesen, so die Post. Darum habe man sich nun mit den beiden Käufern Amberger Familien GbR – Alleingesellschafter von Loxxess – und Schoeller Holding aus Deutschland geeinigt. Die beiden Käufer halten trans-o-flex eigenen Angaben zu Folge zu gleichen Teilen. "Mit der eingeschlagenen Lösung haben wir eine klare Entscheidung getroffen, die auch eine positive Entwicklungsperspektive für die trans-o-flex darstellt", sagt DI Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor der Österreichischen Post. Ein Teil der Perspektive wird demnach sein, dass sich trans-o-flex weiter auf das Kerngeschäft fokussiert. 

Bereits 2015 hat die Post eigenen Angaben zu Folge diverse strategische Optionen für die Tochter geprüft. Laut Loxxess haben die jetzigen Käufer Amberger und Schöller trans-o-flex bereits 1995 gemeinsam erworben. Nach der damaligen Sanierung habe man den Lieferdienst 1998 an die Deutsche Post verkauft. Seit 2008 war das Unternehmen in österreichischer Hand. Über den Kaufpreis haben die Partner Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion ist noch vorbehaltlich der Zustimmung der deutschen Wettbewerbsbehörden. Man rechne jedoch mit einer Übernahme in den nächsten Wochen.  

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