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Sammelgut

DSLV stellt neuen Kostenindex vor

Mindestlohn, Stückgut-Kooperationen Foto: 24 plus

Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat auf seinem Unternehmertag in Düsseldorf einen neuen Kostenindex Sammelgutspedition vorgestellt, der die Entwicklungen sämtlicher Kostenarten für den Abwicklungsprozess einer Sammelgutsendung in den vergangenen Monaten abbildet.

22.09.2015 Ilona Jüngst

Nach Angaben des DSLV liefert der Kostenindex eine rückwärtige Betrachtung einzelner Kostenarten, wie Personal-, Sach-, Treibstoff- und Mautkosten für die erste Hälfte des Jahres 2015, stellt aber keine Prognose der zukünftigen Kostenentwicklung dar. Basierend auf dem Bezugsjahr 2014 wird der DSLV ab sofort jeweils zur Jahresmitte die Kostenentwicklung der vergangenen zwölf Monate wiedergeben. Der Kostenindex ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit des Steinbeis Beratungszentrums Forwarding and Logistics Center (FORLOGIC) mit einem Arbeitskreis des DSLV. Dabei wurden jeweils etwa zehn Millionen Sendungen analysiert. An den Erhebungen waren mit den Kooperationen Cargoline, IDS, ILN, System Alliance, 24plus und VTL sowie den Unternehmen Intertrans, Emons und Schenker Deutschland laut dem Verband ein repräsentativer Querschnitt des deutschen Stückgutmarktes beteiligt.

Treibstoffkosten gehen zurück

Das Ergebnis laut dem DSLV (für den Zeitraum Januar bis Juli 2015), bezogen auf eine einzelne Sendung: Kostenzunahmen bei den Personalkosten um 2,95 Prozent, beziehungsweise bei  den Sachkosten um 3,58 Prozent. Kostenrückgang bei den Treibstoffkosten um 8,9 Prozent, bei den Mautkosten 2,96 Prozent. Allerdings sind damit nicht die Ergebnisse der Mautausweitung zum 1. Juli und zum 1. Oktober enthalten, zudem können viele Kunden durch Mauttabellen und Dieselfloater direkt von dem Rückgang in dem Bereich profitieren. Blieben Treibstoff- und Mautkosten unberücksichtigt, würde die Erhöhung der Kosten pro Stückgutsendung 3,21 Prozent betragen. „Auch die Effekte des Mindestlohngesetzes sind nach Ansicht vieler Umfrageteilnehmer noch nicht vollständig spürbar“, schreibt der Verband. Der errechnete Gesamtkostenindex im ersten Halbjahr 2015 beträgt daher plus 1,54 Prozent.

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