Neue Reifenmesse in Köln

Projekmanager Ingo Riedeberger im Gespräch

Tire Cologne Riedeberger Foto: Tire Cologne

2018 will sich in Köln mit der "The Tire Cologne" eine neue große Reifenmesse etablieren. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wie Projektmanager Ingo Riedeberger im Gespräch erklärt.

Warum beginnen Sie so früh mit der Messeplanung?

Das hat hauptsächlich zwei Gründe. Zum einen bieten wir in diesem Jahr noch einen Frühbucherrabatt an, zum anderen ist den Kunden eine gute Platzierung im Gelände sehr wichtig. Die erste Anmeldung kam übrigens drei Jahre und 17 Tage vor Messebeginn! Und natürlich spielt auch die Wettbewerbssituation zur Messe "Reifen" eine Rolle.

Wodurch unterscheiden sich die "Tire Cologne" und die "Reifen"?

Wir haben ein ganz klares Profil, welches die Reifenindustrie in den Vordergrund stellt. Wir bedienen außerdem den Kfz-Zubehör- und Werk­statt­bereich, da das Service-Thema für Reifenhändler immer wichtiger wird. Interessant ist übrigens, dass einige Größen der Reifenbranche 2018 nur bei einer Messe präsent sein werden – nämlich in Köln.

Welche Hersteller haben bereits zugesagt?

Die Liste ist lang, wir haben schon 100 Anmeldungen. Etwa Continental, Michelin, Good­year Dunlop, Pirelli, ­Aelos, BKT, um nur einige zu nennen. Auch aus der Räderindustrie ist der Zuspruch groß: BBS, Borbet, Brock, Ronal, OZ und viele Weitere sind angemeldet. Ähnlich sieht es bei den Runderneuerern und Servicebetrieben wie Uniwheels, GDHS, Interpneu oder Kraiburg aus.

Wer ist die Zielgruppe für die "Tire Cologne"?

Alle, die sich beruflich mit Reifen beschäftigen – und das sind nicht nur Reifenhändler! Auch Autohäuser, Groß- und Onlinehändler müssen sich sehr mit dem Thema Reifen auseinandersetzen und immer auf dem neuesten Stand sein. Zudem wollen wir neue Zielgruppen erschließen wie gewerbliche Nutzer, Fuhrparkmanager und Transportunternehmen.

Wie wird die Messe voraussichtlich aufgebaut sein?

Geplant sind zwei Hallen für Reifen- und Räderhersteller sowie den Reifenhandel, eine Halle für den Werkstatt- und Servicebereich und eine für das Thema Runderneuerung und Recycling.

Lässt sich schon etwas zum Rahmenprogramm sagen?

Geplant sind unter anderem Kongresse, kostenlose Workshops und Themenflächen. Wir zeigen Showfahrzeuge auf dem Boulevard und im Außenbereich und werden das Thema Reifen auch emotional darstellen: mit einer Driftshow.

Wie sehen die Pläne für die Zukunft der Messe aus?

Termine und Planungen gibt es schon für über 2018 hinaus – man muss das langfristig angehen. Wir sind sicher, dass wir 2018 absolutes Leitmessen-­Niveau auf internationaler Ebene erreichen werden. Von daher wird es auch 2020 wieder die "Tire Cologne" geben.

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