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Max Wild: Peisverdächtiger Schwertransport

Preisverdächtiger Schwertransport

Max Wild Foto: Max Wild

Mit zerbrechlicher Fracht – Hamburger Gründerzeitfassaden – hat es Max Wild beim Wettbewerb der Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten (BSK) auf den zweiten Platz geschafft.

14.11.2017 Johannes Roller

Max Wild hat den Preis in der Kategorie "Transport des Jahres 2017" auf der BSK-Jahreshauptversammlung in Berlin erhalten. Der Berkheimer Schwertransportspezialist hatte sich mit der im Sommer in Hamburg durchgeführten "Translozierung von historischen Fassaden" beworben. Dabei ging es um die Entfernung der bewahrenswerten Fassade vom Rest eines mehrgeschossigen Gebäudes aus dem Jahre 1878, das abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden sollte. Die Fassadenteile sollen dann 2018 in den Neubau integriert werden. Ein anspruchsvolles Projekt, das gemeinsam mit JaKo Baudenkmalpflege als Auftraggeber erfolgreich umgesetzt wurde.

Hierfür wurde die Fassade geschossweise in transportable Wandteile aufgetrennt und speziell verpackt per Mobilkran auf den Schwertransportern verladen. Die insgesamt acht Teile sind laut Max Wild jeweils bis zu 22 Meter lang, 4,7 Meter hoch, 6 Meter breit und wiegen um die 79 Tonnen. Sie senkrecht zu transportieren, war wegen ihrer Höhe und der vielen Brücken, Unterführungen und Alleen in Hamburg nicht machbar, der liegende Transport entfiel wiederum aus statischen Gründen. Daher hatten die Schwerlastprofis für die Fassadenteile extra Transportgestelle angefertigt.

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