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Kühne + Nagel Bilanz für 2013

Umsatz und Ergebnis gesteigert

Foto: Alexander Sauer Photographer

Der Logistikkonzern Kühne + Nagel konnte sowohl Umsatz als auch Ertrag steigern.

Eigenen Angaben zu Folge stieg der Rohertrag um 2,7 Prozent auf 6.257 Millionen Schweizer Franken (rund 5.150 Millionen Euro). Das operative Betriebsergebnis habe sich um 4,6 Prozent auf 962 Millionen Schweizer Franken (rund 792 Millionen Euro) erhöht, während der Gesamtumsatz um 0,8 Prozent auf 20.929 Millionen Schweizer Franken anstieg (rund 17.225 Millionen Euro). "Für die Kühne + Nagel-Gruppe stand im Jahr 2013 renditeorientiertes Wachstum im Vordergrund", sagt Dr. Detlef Trefzger, CEO von Kühne + Nagel. Aufgrund organisatorischer Anpassungen, einer verschlankten Kostenstruktur und einen klaren Fokus auf verbesserte Margen habe man die gesteckten Ziele erreicht.

Im Bereich Seefracht habe man in den transatlantischen und transpazifischen Relationen die Marktanteile erhöht, sich aber bewusst dem Preiswettbewerb im Asien-Europa-Verkehr entzogen. Im vergangenen Jahr disponierte Kühne + Nagel eigenen Angaben zu Folge 3,6 Millionen 20-Fuß-Standardcontainer. Dies entspreche einem Zuwachs von drei Prozent.

Luftfracht überdurchschnittlich

Die Luftfracht-Division verzeichne eine überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung. Der Logistiker habe die beförderte Tonnage um vier Prozent auf 1,1 Millionen Tonnen erhöht. Die Landverkehre verzeichneten ebenfalls eine positive Geschäftsentwicklung. Laut Unternehmensangaben habe man zudem KN EuroDirect und KN Eurolink als neue Produkte eingeführt.

Besonders groß war eigenen Angaben zu Folge das Wachstum der Sparte Kontraktlogistik. Der Logistiker konnte demnach den EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) in diesem Bereich um 89,1 Prozent steigern. Man habe dadurch die Rendite beinahe verdoppelt. Grund für diese Steigerung sei eine konsequente Standortbereinigung. Man habe rund 40 unprofitable Lagerhäuser geschlossen. Zudem habe man die Leerstandsquote weltweit reduziert. Hinzu kommen zahlreiche Neugeschäfte und ein Wachstum von vier Prozent im Bestandskundengeschäft.

Der Verwaltungsrat werde der Generalversammlung am 6. Mai 2014 vorschlagen, die Dividende auf 3,85 Schweizer Franken pro Aktie (rund 3,17 Euro) zu erhöhen sowie eine Sonderdividende in Höhe von zwei Schweizer Franken pro Aktie auszuschütten (rund 1,65 Euro).

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