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Kombinierter Verkehr

Neues Terminal in Burghausen

KV-Workshop 2007 Foto: Thomas Rosenberger

Am Standort Burghausen im bayerischen Chemiedreieck hat ein neues Terminal für kombinierten Verkehr seinen Betrieb aufgenommen.

"Mit dem neuen Terminal vernetzen wir Straße und Schiene in einer wachsenden Industrieregion", sagt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. "Der kombinierte Verkehr bringt mehr Güter auf die Gleise. Das entlastet die Straße und gibt dem Wirtschaftsstandort Südbayern weiteren Auftrieb." Betreiber des Terminals ist eigenen Angaben zu Folge KTB, ein Konsortium aus DB Schenker BTT, Deutsche Umschlagsgesellschaft Schiene-Straße und Karl Schmidt Spedition.

"Das Terminal bietet den Kunden und der Region den infrastrukturellen Anschluss an die europäische und über die Seehäfen an die globale Logistikwelt", sagt Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der Deutschen Bahn. "Gleichzeitig ermöglicht es, weitere Transportmengen schneller und umweltfreundlicher über die Schiene zu bewältigen."

Insgesamt bis zu 1.800 Container

Am neuen Standort biete man logistische Dienstleistungen vom regulären Umschlag bis zur Lagerhaltung. Die Anlage umfasse je vier Gleise und Abstellspuren von 600 Metern Länge und biete Platz für bis zu 1.000 Container. Das angrenzende Depot könne überdies 800 weitere Container aufnehmen. Der neue Portalkran soll in einem weiteren Bauabschnitt um einen zweiten ergänzt werden.

Nach einer kurzen Hochlaufphase, so die Betreiber, werden täglich von Montag bis Samstag Züge von Burghausen bis Bremerhaven und Hamburg und retour fahren. Weiter plane man, wöchentliche Shuttleverbindungen zwischen Burghausen und den Häfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen einzurichten.

Das Investitionsvolumen des neuen Terminals beziffert der Betreiber auf rund 30 Millionen Euro, davon 17,8 Millionen Euro aus Fördermitteln des Bundes.

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