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Kombinierter Verkehr

Hupac bleibt auf Vorjahresniveau

Foto: Hupac

662.000 Sendungen hat Hupac im vergangenen Jahr auf der Schiene befördert. Insgesamt entspricht dies einen Zuwachs von 0,2 Prozent. 

Dabei hatte der Operateur für kombinierte Verkehre im letzten Jahr im transalpinen Transport teils enorme Einbußen zu verkraften. Der Verkehr via Österreich ging laut Unternehmensangaben um 19,7 Prozent zurück, die Relation via Frankreich um 8,8 Prozent. Auf der Brennerroute habe man eine Verbindung eingestellt, was für den Rückgang verantwortlich sei. Allerdings nehmen diese beiden Gebiete mit 38.603 und 3.468 Sendungen nur einen geringen Teil des Transportvolumens ein. Größten Anteil am Gesamtvolumen hat demnach der transalpine Transport durch die Schweiz, der um 0,6 Prozent auf 377.675 Sendungen zurückging. 

Der nicht-transalpine Verkehr nahm um 5,9 Prozent zu auf 241.794 Sendungen und konnte so die Verluste kompensieren. Für das kommende Jahr erwartet Hupac eigenen Angaben zu Folge eine weiter stabile Verkehrsnachfrage. Unsicher Faktoren seien der sinkende Dieselpreis – ein Vorteil für den Straßengüterverkehr – und die Parität Euro/Franken. "Wir wollen unser Netzwerk im Kernmarkt Westeuropa stärken, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels Ende des Jahres", sagt Hupac Direktor Bernhard Kunz. Dieser verbessere die Produktivität und Attraktivität des kombinierten Verkehrs, "eine große Chance, auf die wir uns systematisch vorbereiten." Ebenso interessant seien Ost- und Südosteuropa sowie Fernost. Hupac wolle sein Engagement entsprechend verstärken. Bereits im Januar dieses Jahres geht Hupac demnach mit verschiedenen neuen Verbindungen an den Start. 

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