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KfZ-Messe im September

Trends bei der Automechanika

Automechanika Foto: Petra Welzel

Im September dreht sich in Frankfurt wieder alles um Produkte und Dienstleistungen der Kfz-Welt. Zusätzlich hat die Messe ein Rahmenprogramm mit zahlreichen Neuerungen aufgestellt.

27.07.2016 Carsten Lange

Gestatten: die Werkstatt der Zukunft! Nichts weniger als das präsentiert sich während der Automechanika. In der Frankfurter Festhalle erwartet die Messebesucher ein Vorgeschmack darauf. Die Innovationen zahlreicher Aussteller sind hier unter dem Motto "Tomorrow’s Service & Mobility" versammelt. So Olaf Mußhoff, Direktor der Automechanika Frankfurt, im Vorfeld der Messe. Das Feld ist weit. Dazu zählen Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben. Langsam, aber stetig rollen immer mehr davon an. "Neben den alternativen Antrieben werden auch die Themenfelder Connectivity, automatisiertes Fahren und Mobility Services präsentiert", erklärte Axel Glanz vom Innovationen Institut Frankfurt.

Mußhoff kündigte an, dass es zwölf kostenlose Workshops zum Thema Unfallschadenmanagement geben wird. Sie werden an allen Tagen jeweils zweimal angeboten. DAT und DEKRA werden erstmals zum Thema Schadengutachten referieren. Neu sind auch Hochvoltschulungen an einem mit Wasserstoff angetriebenen Toyota.

"Premiumaussteller werden in allen Hallen zu finden sein"

Ein Schadentalk findet am 15. September statt. Hierbei diskutieren Versicherer, Schadenmanager und Verbände die Herausforderungen für Karosserie- und Lackierbetriebe. Abgeschafft hat das Messeteam indes die sogenannten Premiumhallen. "Premiumaussteller werden in allen Hallen zu finden sein", betonte Mußhoff. Kleinere Änderungen gibt es bei den Bezeichnungen der Produktgruppen. Sie lauten jetzt "Repair & Maintenance", "Parts & Components", "Electronics & Systems", "Accessories & Customizing", "Management & Digital Solutions" sowie "Car Wash, Care & Reconditioning". Erfreut zeigte sich Mußhoff über die zunehmende "Truck Competence" auf der Messe. Mehr als 1.000 Aussteller verfügten über diese Auszeichnung. Sie machen mit einem speziellen Logo am Messestand auf ihre Kompetenz aufmerksam. Für Besucher gebe es dazu eine separate Broschüre.

"Was 1971 als eine Verlegenheitslösung gegründet wurde, ist heute eine Erfolgsgeschichte", bilanzierte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Die Automechanika habe sich zur Marke entwickelt, die in andere Länder exportiert werde. Derzeit gibt es weltweit 15 Standorte, an denen eine Automechanika ausgerichtet wird. "Und vielleicht sind es bald schon 20", sagte Braun. Er hob auch die Kooperation mit der Messe "Reifen" hervor. Die weltweite Leitmesse für Reifen, die bisher in Essen stattfand, wird 2018 erstmals parallel zur Automechanika in Frankfurt ihre Pforten öffnen.

Eine Befragung der Aussteller der Messe "Reifen" ergab, dass 80 Prozent den Umzug nach Frankfurt mitmachen wollen. "Zwei Leitmessen haben sich zusammengeschlossen", sagte Braun. Die Weichen für die Zukunft der Automechanika scheinen also gestellt zu sein.

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