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Ehec

Logistiker fordern Staatshilfen

Ehec, Gurken, Mülltonne

Die Ehec-Epidemie wirkt sich nicht nur für Gemüsebauern, sondern auch für Transport- und Logistikunternehmen verhängnisvoll aus. Das belegt eine Umfrage der Fachzeitschrift trans aktuell bei verschiedenen Frischelogistikern. Sie mussten machtlos zugesehen, wie ihnen durch den Darmkeim Ehec die Aufträge wegbrachen.

Von Einbrüchen bis zu 90 Prozent berichtet Hubertus Kobernuss, Vorstandsvorsitzender von Transfrigoroute Deutschland. "Einige Unternehmen werden das nicht überleben", sagt er. Im Segment Gemüse sei die Entwicklung brutal. Einigen stand das Wasser in der vergangenen Woche so bis zum Hals, dass sie nicht darüber reden konnten oder wollten. Beim Hamburger Unternehmen In-Line Cargo ist das Volumen in der Frischeabteilung um 80 bis 90 Prozent gesunken. Das sei bei Kollegen nicht anders. Auch die Großen der Branche – seien es DHL oder Willi Betz – sprechen von dramatischen Mengeneinbrüchen.

Als Reaktion fordert auch die Kühlbranche Mittel aus den Hilfstöpfen der EU ein. "Auch der Transportbereich hat ein Recht, Unterstützung zu bekommen«, sagt Transfrigoroute Deutschland-Chef Kobernuss. Er sei grundsätzlich kein Freund von staatlichen Hilfen. »Aber das hier ist eine Ausnahmesituation, für die keiner etwas kann." Den kompletten Bericht lesen Sie in der neuen trans aktuell-Printausgabe (13/2011) auf Seite 1.

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