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CO2-Emissionen

Regulierungen müssen ausgewogen sein

Mercedes-Benz Urban eTruck Foto: Daimler

Auch die Automobilindustrie steckt in der Energiewende. Dazu hat die IG Metall nun ein Positionspapier veröffentlicht. 

Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) geht die Industrie den Weg weg vom Öl konsequent voran. Deutscher Hersteller investieren demnach pro Jahr 30 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Dabei liege die Zukunft sowohl in weiter optimierten Verbrennungsmotoren als auch in alternativen Antrieben und Kraftstoffen. Aktuell seien nicht einmal ein Prozent der Neuwagen elektrisch angetrieben. Auch in den kommenden Jahren gebe es darum ein Nebeneinander der verschiedenen Antriebsarten. Laut VDA ergibt es wirtschaftlich, ökologisch und sozial keinen Sinn, eine Antriebsart gegen die andere auszuspielen. Ein vorzeitiges, politisch motiviertes Ende des Verbrenners entziehe der Automobilindustrie die finanzielle Grundlage für die Investition in neue Technologien und könnte auch Jobs gefährden.    

Laut dem Papier der Gewerkschaft IG Metall könne der Strukturwandel in der Automobilindustrie nur gelingen, wenn neben umweltpolitischen Zielen auch industrie- und beschäftigungspolitische Ziele im Blick blieben. Dennoch fordere die IG Metall ambitionierte Ziele und mehr Tempo auf dem Weg zu alternativen Antrieben, unterstreicht aber die Bedeutung des Verbrennungsmotors. So leiste der Verkehrssektor bereits heute einen hohen Beitrag zur CO2-Reduzierung. Dies sei allerdings "eine Herkulesaufgabe, bei der alle anpacken müssen." Die CO2-Emissionen im Verkehr werden demnach nur durch die Kombination verschiedener Aspekte spürbar sinken. Dazu gehören demnach unter anderem saubere effiziente Fahrzeuge, Biokraftstoffe, regenerative Kraftstoffe, Infrastrukturmaßnahmen und die Digitalisierung. Eine wirksame politische Strategie müsse all diese Faktoren in den Blick nehmen.   

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