Runderneuerung

Klimaziele erreichen

Foto: BRV

Nach Angaben des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) trägt die Runderneuerung von Nutzfahrzeugreifen zum Erreichen der Klimaziele bei.

Laut BRV ermöglicht die Runderneuerung von Nfz-Reifen im Vergleich zum Kauf von nicht runderneuerungsfähigen Budget-Reifen eine Einsparung von 70 Prozent des Abbaus natürlicher Ressourcen, 29 Prozent Landnutzung, 24 Prozent CO2-Emission, 21 Prozent der Luftverschmutzung und 19 Prozent des Wasserverbrauchs. Als Grund dafür gibt der Bundesverband an, dass der Wiederaufarbeitungsprozess den Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft entspricht, da bei intakter Karkasse lediglich die Lauffläche ersetzt wird. Somit werde dem Reifen mindestens ein zweites Leben, in vielen Fällen sogar ein drittes oder viertes ermöglicht.

MdB Michael Donth zu Gast beim Reifendienstleister Reiff

Um sich von diesen wirtschaftlichen und ökologischen Vorzügen zu überzeugen, besuchte Mitte November der CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Donth das Reutlinger Runderneuerungswerk des Reifendienstleisters Reiff. Donth ist Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, und nach Angaben des BRV somit bestens mit der aktuellen Förderungsmöglichkeit von runderneuerten Reifen im Rahmen des öffentlichen Förderprogramms De-Minimis vertraut.

ÖPNV-Betriebe für Runderneuerung prädestiniert

„Der Einsatz von runderneuerten Reifen muss jedoch über den Bereich der Antragsteller des De-Minimis-Förderprogramms hinausgehen, das Unternehmen des Güterkraftverkehrs vorbehalten ist.“, fordert BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler, Initiator der verbandlichen Initiative pro Runderneuerung. Mitgeschäftsführer Yorick M. Lowin ergänzt: „Wenn es gelingt, deutlich mehr runderneuerte Reifen auch in anderen Wirtschaftsbereichen einzusetzen, könnte die Einsparung von Rohstoffen und die Senkung der CO2-Emissionen noch signifikant erhöht werden. Besonders ÖPNV sowie Landwirtschaft und Bergbau sind hierfür prädestiniert.“

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