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Tarifstreit: Bahn unterbreitet GDL neues Angebot

4,7 Prozent mehr Lohn lautet das neue Angebot der Deutschen Bahn an die Lokführergewerkschaft GDL.

Ab Juli wolle man die Löhne in zwei Stufen um 4,7 Prozent erhöhen. Dazu komme ein Einmalbetrag in Höhe von 1.000 Euro. Die bereits im Februar gezahlte Sonderzahlung von 750 Euro werde auf diesen Betrag angerechnet, so die Deutsche Bahn (DB). "Wir wollen weiterkommen und eine faire und wirtschaftlich tragfähige Lösung. Unser Angebot ist annähernd so hoch wie z.B. der Abschluss im öffentlichen Dienst", sagt DB-Personalvorstand Ulrich Weber. Sollte die GDL die Wiederaufnahme von Verhandlungen ablehnen, so die DB, schlage man ein Schlichtungsverfahren über alle Punkte vor. "Streiks bringen uns nicht weiter", so Weber. "Sie kosten nur Zeit, die wir nicht haben. Die noch offenen Punkte zu strukturellen Fragen können wir nur in Ruhe und mit Vernunft lösen."

Knackpunkt sei allerdings die Gruppe der Lokrangierführer. Die GDL habe wesentliche Zugeständnisse zur Tarifstruktur wieder zurückgenommen und wolle für ihre Mitglieder andere Regelungen durchsetzen als die, die bisher im DB-Konzern vereinbart seien. "Was die GDL will, würde unseren Mitarbeitern und dem Unternehmen Deutsche Bahn schaden. Das dürfen wir nicht zulassen. Das Problem müssen wir anders lösen", sagt Weber weiter. Die Forderungen der GDL hätten demnach immense Auswirkungen auf den betrieblichen Alltag, die Schichtplanung und die Abläufe.

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H.-J. Hettchen

Datum

30. April 2015
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