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Transportwelt: See- und Binnenhäfen setzen auf Vernetzung

Die deutschen See- und Binnenhäfen wollen den Bereich Logistik gemeinsam ausbauen und verbessern. In einem Strategiepapier haben der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) und der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen (BÖB) die Eckpunkte festgehalten. Einer Mitteilung des Verkehrsforums zufolge wollen beide Seiten zum einen den Informationsfluss in der Lieferkette verbessern. Auch Engpässe der Infrastruktur bei den Binnenwasserstraßen und Schienenwegen sollen beseitigt und Sicherheitsmaßnahmen effizienter gestaltet werden. Zum anderen schlagen die Experten von ZDS und BÖB vor, den kombinierten Verkehr systematisch neu auszurichten. Die Gütermenge könne deutlich gesteigert werden, wenn die Anforderungen der maritimen Containertransporte künftig stärker Beachtung finden, erklären sie. „Eine entscheidende Einsicht aus dem Nationalen Hafenkonzept der Bundesregierung von 2009 war, dass wir Effizienzpotenziale durch eine systematische Vernetzung im Hinterland der Seehäfen erschließen müssen“, erklärt Detthold Aden, Chef der BGL Logistics Group und Präsident des ZDS, die Anliegen der See- und Binnenhäfen. Einen Teil der aufgelisteten Schwachstellen müssen die Häfen laut Aden selbst schultern. Für die Rahmenbedingungen seien Bund und Länder verantwortlich. BÖB-Chef Rainer Schäfer setzt auf die Schiene. Wünschenswert sei die Beteiligung des Bundesverkehrsministeriums, die Bahn will Schäfer zudem mit ins Boot holen.

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Datum

13. April 2010
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