Ford F-Max im Test

Neuer Lkw für Europa

Ford F-Max Foto: Karl-Heinz Augustin 22 Bilder

Mit schweren Lkw war Ford Otosan bislang vor allem in der heimischen Türkei, in Nahost und den GUS-Staaten aktiv. Mit dem F-Max soll der Eintritt in die EU-Märkte gelingen. Im ersten Test verfestigt sich der Eindruck, dass der Plan aufgehen kann.

Schaut man sich die Zulassungen schwerer Lkw in der EU an, verteilt sich der Kuchen im Wesentlichen auf die sieben großen Marken von DAF bis Volvo. Beim türkischen Hersteller Ford Otosan, je zur Hälfte im Besitz der Ford Motor Company und der türkischen Koc Holding, sprechen die Strategen gern von den "sieben Schwestern". Das offenkundige Ziel: künftig auf Augenhöhe als eine von acht aufzutreten. Für die praktische Umsetzung der ehrgeizigen Pläne schickt Ford Otosan die neue Serie F-Max ins Rennen – und deren typischsten Vertreter zum ersten Test: eine 4x2-Zugmaschine mit Hochdach-Fahrerhaus, 500 PS starkem 12,7-Liter-Motor und Standard-Rahmenhöhe mit 315/70er-Reifen. Die Alternativen sind derzeit ohnehin gering: Es gibt noch eine Volumenvariante mit 980 Millimeter Aufsattelhöhe, damit hat es sich. Dreiachser, Fahrgestelle und Baufahrzeuge bis zum Vierachser sind weiter in der angegrauten Baureihe Cargo angesiedelt.

Beim Gewicht gibt es Sparpotential

Vorm Test geht’s auf die Waage, die für den F-Max satte 8.535 Kilogramm anzeigt. Mit Blick auf die vollen Dieseltanks, 600 und 450 Liter, relativiert sich das Gewicht zwar etwas, aber dennoch: Gute sechs Zentner sollte die Zugmaschine mindestens abspecken, um in dieser Fahrerhaus- und Hubraumklasse auf einen gängigen Wert zu kommen. Sparpotenzial dürfte es vor allem am Rahmen und an der Hinterachsaufhängung geben, denn an der Vorderachse sind bereits Einblattfedern montiert. Hinten sind zwei Luftfederbälge Serie, eine leichtere Vierbalgversion soll als Option folgen. Die Doppeltankanlage mit 1.050 Liter Diesel sowie ein 78-Liter-Adblue-Tank bedeuten gegenwärtig das Maximum und sind zudem Standard. Bei der erwähnten Volumenausführung sind es 920 Liter (510 plus 410). Beides bezieht sich auf 3.600 Millimeter Radstand, eine Variante mit 3.750 Millimeter, dann auch mit größeren Tanks, ist in Planung.

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