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Trans-o-flex

In diesem Jahr mit Express durchstarten

Kunden des Schnell-Lieferdienstes Trans-o-flex mit Sitz in Weinheim können künftig zwischen zehn neuen Produkten wählen.

Wolfgang P. Albeck ist seit rund einem Jahr Chef des Schnell-Lieferdienstes Trans-o-flex und hat schon einiges erreicht. Das Unternehmen, das lange Verluste geschrieben hat, erzielt inzwischen wieder Gewinne. Das in Weinheim ansässige Unternehmen ist auf die Branchen Pharma, Kosmetik und Konsumgüterelektronik spezialisiert und wird in diesem Jahr zum Expressdienst.

Markt erlebt Konsolidierung

"Das bedeutet neue Produkte, neuen Service und genauso neues Denken", sagt Albeck. Das sei allerdings keine Wende für Trans-o-flex, sondern lediglich der nächste logische Schritt in der Entwicklung. Der Zeitpunkt der Weiterentwicklung zum Expressdienst ist aus der Sicht von Albeck günstig, da der Markt derzeit eine Konsolidierung erlebe. "Durch die Übernahme von TNT durch Fedex ist in der Praxis bereits seit mehr als einem Jahr ein Wettbewerber weggefallen", erläutert er. Trans-o-flex habe das Potenzial, in diese Lücke vorzustoßen und sich als Expressdienst mit speziellen Branchenlösungen zu profilieren.

Die ersten konkret sichtbaren Veränderungen dieser Weiterentwicklung werden zwei neue Expressprodukte sein, die Trans-o-flex im April gestartet hat. Der Schnell-Lieferdienst bietet dann auch einen 9-Uhr-Dienst sowie die garantierte Zustellung am nächsten Werktag an. Damit werden zwei Lücken gefüllt, die das Unternehmen Albeck zufolge bisher im Expressangebot hatte. Insgesamt können Trans-o-flex-Kunden seit April zwischen zehn Expressprodukten wählen. Darunter ein Abend-, Samstags- und Wochenendservice.

"Bei seiner Gründung vor 47 Jahren hat Trans-o-flex als Schnell-Lieferdienst einen neuen Standard gesetzt", sagt Albeck. Bis heute sei das Unternehmen mit seiner Regellaufzeit von weniger als 24 Stunden Top-Anbieter im Bereich der Sendungen ohne Zeitgarantien. Bei der jüngsten repräsentativen Kundenbefragung habe eine große Mehrheit der Kunden dem Unternehmen attestiert, schneller und sicherer zu sein als die meisten anderen Logistikdienstleister sowie insgesamt eine höhere Qualität zu haben. Trans-o-flex beschränkt sich dabei nicht allein auf reine Pakettransporte, sondern transportiert auch komplette Sendungen in der Kombination Palette und Paket.

Sternförmig anglegtes Nachtliniennetz

Die Befragung der Kunden habe zudem ergeben, dass Kriterien wie Laufzeit, Empfängerzufriedenheit und Tra­cking­infor­ma­tio­nen ganz oben auf der Wunschliste der Kunden stehen. "Kunden wollen sich zu 100 Prozent darauf verlassen können, dass eine Sendung garantiert am nächsten Tag ankommt", fügt Albeck hinzu. Und manchmal brauchen sie die Auslieferung bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Genau das wolle Trans-o-flex ihnen als Expressdienst garantieren.

Durch ein sternförmig angelegtes zusätzliches Express-Nachtliniennetz, das Trans-o-flex bereits im April 2016 installiert hat, werden insbesondere die frühen Zustellungen am nächsten Tag operativ ermöglicht. Das sternförmige Netz, das Trans-o-flex Plus-Stern nennt, bildet das Rückgrat der Expressdienste und beschleunigt den Übernachttransport. Auf speziellen Nachtlinien setzt das Unternehmen zusätzliche Transporter ein. "Durch dieses Netz erzielen wir entscheidende Zeitvorteile und stellen eine rechtzeitige Ankunft der besonders eiligen Sendungen in den Zieldepots sicher", betont der Unternehmenschef. Trans-o-flex investiere in die Qualität der Dienstleistung. Albeck: "Express ist die konsequente Fortsetzung unserer Qualitätsstrategie."

Einen Schwerpunkt in der Prozessverbesserung will Albeck im direkten Kundenkontakt legen. Die entscheidende Frage laute: „Nimmt der Kunde uns als Express wahr, und ist er damit rundum zufrieden? Das ist, was am Ende des Tages zählt.“ Er will alle Kundenprozesse dahingehend prüfen, ob und wie Vorgänge beschleunigt und Fehlerquellen beseitigt werden können. Dazu zählt für ihn nicht zuletzt auch, Bürokratie abbauen, Dokumentation automatisieren, doppelte oder überflüssige Checklisten eliminieren, Prozesse standardisieren und vereinfachen wo immer möglich.
Zwei organisatorische Veränderungen hat Albeck bereits in die Wege geleitet.

"Wir werden in der IT ein Customer Integration Management einrichten", sagt er. Die Abteilung werde sich mit der Anbindung von Neukunden beschäftigen oder Kunden bei Systemanpassungen unterstützen. Außerdem will er den Kundenservice schrittweise dezentralisieren, um wieder näher an die Kunden ranzurücken. Trans-o-flex bietet zudem weiterhin flächendeckend aktiv temperaturgeführte Express-transporte im Bereich 15 bis 25 sowie 2 bis 8 Grad Celsius an und prüft zusätzliche internationale Expressangebote.

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Datum

8. Mai 2018
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