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Tarifverhandlungen in Hessen erneut vertagt

Was Verdi für die Transportbranche fordert

Lkw, Geld, Geldregen Foto: Fotolia, Montage: Frank Haug

Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Arbeitgeberverband für das private Transport- und Verkehrsgewerbe Hessen brachten auch in der zweiten Runde keine Einigung.

28.11.2017 Franziska Nieß

Verdi beharrt laut der Vereinigung des Verkehrsgewerbes (VDV) in Hessen auf der Maximalforderung von um 6,5 Prozent höheren Löhnen und Gehältern sowie der Einführung eines 13. Monatsgehalts und Erfahrungsstufen. In der zweiten Verhandlungsrunde konkretisierte Verdi Hessen demnach das Prinzip der Erfahrungsstufen. Die Gewerkschaft fordert ab dem dritten Beschäftigungsjahr 30 Euro, ab dem fünften Beschäftigungsjahr weitere 15 Euro und ab dem zehnten Beschäftigungsjahr nochmals weitere 15 Euro monatlich. In den Folgejahren sollen sich laut VDV diese Beträge auf 30 Euro (3. Jahr), 30 Euro (5. Jahr) bzw. 40 Euro (10. Jahr) erhöhen.

Diese Forderungen habe die Arbeitgeberseite als unangemessen zurückgewiesen. Sie schlage eine prozentuale Erhöhung der Löhne und Gehälter ab dem 1. Januar 2018 um zwei Prozent und ab dem 1. Januar 2019 um weitere 1,9 Prozent sowie eine Erhöhung des tariflichen Weihnachtsgelds bis hin zur Verdoppelung desselben vor.

Auf diesen Vorschlag habe sich Verdi nicht eingelassen, sodass als Fortsetzungstermin der Verhandlungen nun der 1. Dezember vereinbart wurde.

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