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Studie zu Logistikimmobilien

6 Thesen für die Zukunft

Foto: Gebrüder Weiss

Die Initiative Logistikimmobilien (Logix) präsentiert in ihrer zweiten Studie sechs Kernthesen zur künftigen Entwicklung der Branche. Besonders im Fokus steht der zunehmende Internethandel.

03.08.2017 Franziska Nieß

Ausgangspunkt der Studie war laut Logix das veränderte Konsumverhalten der Menschen, das Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette zur Versorgung der Städte nach sich zieht. Die Autoren der Studie sind Prof. Christian Kille, Professor für Handelslogistik an der FH Würzburg, und Dr. Alexander Nehm, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Logivest Concept. Sie arbeiteten sechs Kernthesen zur Zukunft der Logistikimmobilien heraus:

1. Stadtnaher Flächenbedarf erfordert neue Gebäudeformen

Vor allem durch das E-Commerce-Wachstum und den damit verbundenen Lieferversprechen werden Logistikflächen in Stadtnähe benötigt. Zudem nehmen neue Gebäudeformen wie Mikro-Depots zu.

2. Besseres Image der Logistik

Die Logistik ermöglicht die taggleiche Bestellung und Lieferung und habe sich daher vom "Schmuddelkind" zum "Möglichmacher" entwickelt.

3. Weniger verfügbare Flächen

Die Entwickler von Logistikimmobilien müssen daher öfter zu Alternativen wie der Revitalisierung von schon bestehenden Gebäuden greifen.

4. Neue Innovationen verändern weniger als gedacht

Laut der Studie werden Drohne, 3D-Druck und Industrie 4.0 weder Immobilien noch Standorte maßgeblich verändern.

5. Höhere Gebäude

Die Gebäudehöhen werden steigen, ebenso wie die Automatisierung der Prozesse.

6. Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit sei ein ökologischer Hygienefaktor, eine ökonomische Grundvoraussetzung und ein soziales Argument im Ansiedlungsprozess - nicht mehr und nicht weniger.

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