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Steuernachzahlung

Post muss kräftig nachzahlen

Deutsche Post will Umsatz steigern Foto: Archiv

Die Deutsche Post hält trotz Steuernachzahlungen in Höhe von gut einer halben Milliarde Euro an den Prognosen für 2012 fest.

Die Umsatzsteuernachzahlung beliefen sich auf insgesamt 516 Millionen Euro, teilte der Konzern am Dienstag nach einer Entscheidung der deutschen Finanzbehörden mit. Die Zahlung erfolge im dritten Quartal für Forderungen aus dem Zeitraum 1998 bis 2010. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) führe dies im zweiten Quartal zu einer Belastung von 180 Millionen Euro. Beim Nettogewinn liege der negative Effekt bei 265 Millionen Euro. In den Vorjahren habe die Post bereits Rückstellungen gebildet. Der Konzern bestätige vor diesem Hintergrund die bisherige Prognose für das Gesamtjahr in vollem Umfang. Die Post erwartet im laufenden Jahr ein EBIT von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro. Rechtsmittel seien keine geplant.

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