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Projekt auf dem Digitalen Testfeld Autobahn

MAN und Schenker starten Platooning

Erste Transporte in vernetzten Lkw: DB Schenker und MAN vereinbaren Platooning-Projekt Foto: MAN Truck & Bus AG

Der Fahrzeugbauer MAN geht beim Platooning den nächsten Schritt. Gemeinsam mit dem Logistikdienstleister DB Schenker will er vernetzte Lkw-Kolonnen in der speditionellen Praxis erproben.

28.11.2016 Matthias Rathmann

Geplant sind Fahrten zwischen den Schenker-Niederlassungen München und Nürnberg. Starten sollen sie 2018. Die dafür notwendige Infrastruktur finden beide Partner auf der A9 vor, die Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zum Digitalen Testfeld Autobahn erklärt hatte. Darüber hinaus sind Erprobungen auf dem Schenker-Werksgelände in Nürnberg vorgesehen.

Wie MAN und Schenker mitteilen, haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Weg für Platooning in der Praxis freimacht. "DB Schenker und MAN erhoffen sich von der Partnerschaft neue Erkenntnisse zur Optimierung logistischer Prozesse", erklärte Schenker-Vorstandschef Jochen Thewes. MAN-Vorstandschef Joachim Drees erhofft sich vor allem Fortschritte mit Blick auf die Verkehrssicherheit. Windschattenfahren senke aber auch maßgeblich den Kraftstoffverbrauch und helfe, die Verkehrsinfrastruktur effizienter zu nutzen.

Im ersten Schritt wollen beide Partner grundsätzliche Fragestellungen klären. Hier gehe es um konkrete Einsatzfälle, um die technischen und logistischen Voraussetzungen sowie um die Bereitstellung der notwendigen Daten. Im zweiten Schritt sollen die Anforderungen an die Fahrer und der Einfluss der neuen Technologien auf den Fahrerarbeitsplatz beleuchtet werden. "Wir wollen vernetzte, automatisierte Lkw-Flotten in unsere logistischen Prozesse integrieren und herausfinden, welcher Nutzen jenseits der Kraftstoffersparnis für unsere Kunden und unsere operativen Prozesse erreicht werden kann", erklärt Schenker-Chef Thewes. 

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