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Prognos/ZEW:

Straßengüterverkehr ist der Gewinner

Foto: Fotolia

Sowohl beim Transportaufkommen als auch bei den Transportpreisen hat der Straßengüterverkehr die Nase vorn.

Die Mengenerwartungen zeigen fast durchweg nach oben. Das ist ein Ergebnis des TransportmarktBarometers von Prognos/ ZEW für das zweite Quartal 2015.
Die Transportpreise bleiben laut Prognos/ZEW weitgehend stabil. Ausnahmen sind hier die Luftfracht, hier wird mit  steigende Preisen gerechnet sowie die Seefracht, hier geht man von einem Preisrückgang aus.
 
Auffallend sei nach Angaben von Prognso/ZEW, dass bei den Erwartungen für einen steigenden Warentransport auch die Region Osteuropa inbegriffen ist. Zum dritten Mal in Folge sei hier der Stimmungsindex deutlich gestiegen.

Mit positiven Mengenentwicklungen rechnen auch die Binnenschifffahrt, derKEP-Markt sowie die Luftfracht. Beim Schienenverkehr zeigt der Pfeil nach unten. Ursache hierfür könnten die Streiks gewesen sein. Die Erwartungen der Experten im europäischen Seeverkehr sind zudem gering. Möglicherweise kommen hier negative Konjunkturmeldungen aus den USA zum Ausdruck.
 
 
Für die Erhebung fragen Prognos und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vierteljährlich rund 250 Spitzenkräfte aus der Transportwirschaft und der verladenden Wirtschaft nach ihrer Einschätzung zur Entwicklung der Transportmengen und der Transportpreise für das nächste halbe Jahr.
 

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Jan Bergrath, Experte für Fahrerthemen Jan Bergrath Journalist
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